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Sinn für Sicherheit: Verkehrserziehungsprogramm RoadSense für junge Mitfahrer

14.03.2014
Bremen
  • Interaktives Verkehrstraining für junge Mitfahrer kommt wieder nach Bremen
  • Anmeldung für Schulen läuft bereits- nur noch wenige Plätze verfügbar
Das Verkehrserziehungsprogramm RoadSense kommt nach der positiven Resonanz aus den vergangenen Jahren auch in 2014 wieder nach Bremen. Im Veranstaltungszentrum des Werks Bremen können vom 05. bis 16. Mai 2014 täglich vier Schulklassen das Angebot nutzen. Rund 1.000 Schülerinnen und Schüler im gesamten Umkreis haben die Chance, an dem erlebnisreichen Programm teilzunehmen.
„RoadSense ist eine wertvolle Ergänzung zur herkömmlichen Verkehrserziehung. Unser Ziel ist es, das Verantwortungsbewusstsein der Jugendlichen in Ihrer Rolle als Mitfahrer zu schärfen - ohne erhobenen Zeigefinger“, so Astrid Ernst, Leitung RoadSense in Deutschland. Ob im Familienauto oder im Auto von Freunden: Jugendliche finden sich als Mitfahrer oft in Situationen wieder, die sie selbst und andere vor Herausforderungen stellen. Fährt jemand zu riskant oder gefährlich? Ist das Gepäck sicher verstaut? Konzentriert sich der Fahrer auf die Straße oder ist er vielleicht abgelenkt? Bei dem Programm der Mercedes-Benz DrivingAcademy geht es um Probleme, die immer wieder zu Unfällen von jugendlichen Fahrern und Mitfahrern führen. Dazu zählen die falsche Einschätzung von Situationen und des eigenen Könnens, ein geringes Risikobewusstsein sowie Gruppendruck. Mit speziell geschulten Fahrlehrerinnen und Fahrlehrern lernen Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren in einem halben Tag, sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer besser einzuschätzen und Risiken zu vermeiden.
Das Programm besteht aus verschiedenen Bausteinen: auf dem Traningsparcours dürfen die Schüler unter professioneller Aufsicht selbst ans Steuer eines Fahrzeugs mit Fahrschulausstattung. Den Jugendlichen wird jedoch nicht das Autofahren beigebracht – stattdessen erleben sie für Mitfahrer typische Konfliktsituationen und lernen, verantwortlich mit diesen umzugehen. Dazu gehören der Umgang mit dem Fahrverbot und die richtige Ladungssicherung: Eindrucksvoll erleben die Schüler, wie Bälle bei einer starken Bremsung durch das Fahrzeug fliegen. Im „ Sicherheitslabor" demonstrieren die Ausbilder anhand von Exponaten, wie ein Mitfahrer in verschiedenen Situationen Einfluss auf das Verkehrsgeschehen und somit auf die Sicherheit nehmen kann. Außerdem können die Schülerinnen und Schüler mit einer „ Rauschbrille“ die Wirkung von Drogen- und Alkoholkonsum auf das Reaktionsvermögen und Verhalten erleben. Übungen, Hintergrundwissen und Diskussionen vermitteln klare Botschaften, die im Alltag sofort nutzbar sind.
Mercedes-Benz hat die Trainingsinhalte von RoadSense in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und der Jacobs University Bremen entwickelt. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es im Internet: www.roadsense.de
Über das Mercedes-Benz Werk Bremen
Mit über 12.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Werk Bremen größter privater Arbeitgeber in der Region. Aktuell werden am Standort acht Modelle produziert: C-Klasse Limousine, C-Klasse T-Modell und C-Coupé; weiterhin laufen E-Klasse Coupé und Cabriolet, GLK sowie die beiden Roadster SLK und SL in Bremen vom Band. Im Jahr 2013 hat das Werk rund 300.000 Fahrzeuge produziert. Als Kompetenzzentrum für die neue C-Klasse steuert das Mercedes-Benz Werk Bremen auch den Anlauf und die Produktion dieser volumenstarken Baureihe in den Auslandswerken Tuscaloosa/USA, Peking/China und East London/Südafrika.
2447004_20140314_Daimler_AG_Presse_Information_RoadSense_Bremen.doc
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