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Neue Blockheizkraftwerk-Anlage für ressourcenschonende Produktion: Spatenstich für nachhaltige Energieerzeugung im Mercedes-Benz Werk Mannheim

01.08.2016
Mannheim
  • Inbetriebnahme von zwei erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerken im Frühjahr 2017
  • Reduzierung der CO2-Emissionen um jährlich rund 19.000 Tonnen
  • Andreas Moch: „Wir gehen unseren Weg der nachhaltigen Produktion konsequent weiter: Für die neue, hocheffiziente Blockheizkraftwerk-Anlage hier in Mannheim investieren wir rund acht Millionen Euro. Dank der Anlage fertigen wir unsere Motoren und Komponenten zukünftig noch ressourcenschonender und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz in der Region.“

Mannheim – Das Mercedes-Benz Werk Mannheim setzt ein weiteres Signal für nachhaltige Automobilproduktion. Eine erdgasbetriebene Blockheizkraftwerk-Anlage wird das Motorenwerk ab Frühjahr 2017 ressourcenschonend mit Wärme sowie Strom versorgen und künftig rund 19.000  Tonnen CO2-Emissionen jährlich einsparen. Gemeinsam mit Vertretern der beteiligten Bau- und Dienstleistungsunternehmen sowie den zuständigen Experten des Werkes hat Andreas Moch, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Mannheim, den symbolischen Spatenstich vorgenommen.

„Wir gehen unseren Weg der nachhaltigen Produktion konsequent weiter: Für die neue, hocheffiziente Blockheizkraftwerk-Anlage hier in Mannheim investieren wir rund acht Millionen Euro“, so Andreas Moch. „Dank der Anlage fertigen wir unsere Motoren und Komponenten zukünftig noch ressourcenschonender und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz in der Region.“ 

Energie 2.0: Ökologischer Meilenstein im Motorenwerk Mannheim

Die hochmoderne Blockheizkraftwerk-Anlage wird im Wesentlichen aus zwei effizienten Erdgasmotoren bestehen, die ganzjährig über einen Generator Strom für die Produktion erzeugen. Die dabei entstehende Wärme wird durch einen Wärmetauscher Heizungen in der Fabrik zugeführt, während überschüssige Wärme in das Fernwärmenetz der Stadt Mannheim eingespeist wird. Mit einer Gesamtleistung von 18,98 Megawatt wären die beiden Aggregate in der Lage, etwa 6.000 Einfamilienhäuser mit Wärme und sogar rund 12.000 mit Strom zu versorgen. Der Wirkungsgrad der Blockheizkraftwerk-Anlage wird bei knapp 90 Prozent liegen, rund 50 Prozent höher als bei konventionellen Kraftwerken.

Über das Mercedes-Benz Werk Mannheim

Mercedes-Benz und Mannheim verbindet eine ganz besondere Geschichte - die des Automobils. Hier erfand der Ingenieur Carl Benz am 29. Januar 1886 mit der Patentnummer 37435 das Herz eines jeden Automobils: den Motor. 1908 wurde das heutige Mercedes-Benz Werk Mannheim in Mannheim-Waldhof auf dem Luzenberg gegründet. Über 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren am Standort Motoren und zugehörige Komponenten für alle Nutzfahrzeug-Sparten von Daimler weltweit. Die Gießerei im Werk besteht bereits seit über 50 Jahren und gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Fahrzeuggusselementen aus Eisen. Im sogenannten Europazentrum für die Tauschmotorenfertigung werden darüber hinaus Motoren für Nutzfahrzeuge und Personenkraftwagen aufbereitet. Im Werk befindet sich zudem die Manufaktur von Mercedes-AMG zur Montage seiner Zwölfzylinder-Motoren nach der traditionellen AMG Philosophie „One Man, One Engine“. Ausbildung und Nachwuchssicherung haben für den Standort Mannheim eine gleichermaßen hohe Bedeutung: Seit 100 Jahren werden hier junge Menschen ausgebildet – seit Bestehen der Berufsausbildung insgesamt knapp 11.000.

Spatenstich für die hochmoderne Blockheizkraftwerk-Anlage im Mercedes-Benz Werk Mannheim (von links nach rechts): Architekt Hanspeter Beck (Fa. Planungsgruppe Kuhn); Frieder Mathis, Leiter Technischer Service im Mercedes-Benz Werk Mannheim; Projektplaner Uwe Eberhardt (Fa. Planungsgruppe M+M AG); Andreas Moch, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Mannheim; Lutz Wagenschwanz (Fa. EHSP Engineering Solutions); Therese Greening und Steffen Karrer, Projektleitung der Blockheizkraftwerk-Anlage, Energiemanagement Mercedes-Benz Werk Mannheim sowie Günther Hein (Mitglied des Vorstandes Fa. AGO AG Energie + Anlagen); Projektleiter Alexander Koch (Fa. AGO AG Energie + Anlagen)
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