Mercedes-Benz Omnibusse: 40 000 Mercedes-Benz Citaro und 20 000 Mercedes-Benz Minibusse

Stuittgart, 16.04.2014
40 000 Mercedes-Benz Citaro
40 000 Citaro in 40 Ländern der Welt:Die unangefochtene Nummer eins unter den Linienbussenfeiert ein beeindruckendes Jubiläum
  • Der meistgebaute Omnibus mit Stern aller Zeiten
  • Die Karriere des Citaro begann mit einem Paukenschlag
  • Augenfällig: Die zweite Generation des Citaro ab 2005/2006
  • Der neue Citaro im Jahr 2011: die nächste Evolution
  • 2012: der weltweit erste Stadtbus nach Abgasstufe Euro VI
  • Der Citaro als Basis für innovative Verkehrssysteme
  • 40 000. Citaro für Voyages Emile Weber in Luxemburg
Er fährt in nahezu allen Metropolen Europas zwischen London und Bukarest, zwischen Madrid und Helsinki. Er befördert Fahrgäste in Mexiko, Japan, Singapur und Abu Dhabi, sogar auf der französischen Insel La Réunion im Indi­schen Ozean. Er bildet das Rückgrat von BRT-Linien in Istanbul, Nancy oder Straßburg und die Plattform für den größten Krankenwagen der Welt in Dubai. Der Mercedes-Benz Citaro hat die Welt der Niederflur-Linienbusse revolutioniert. Rund 60 Prozent der Fertigung geht in den Export, er fährt in 40 Ländern und befördert täglich viele Millionen Fahrgäste. Jetzt hat Mercedes-Benz das 40 000. Exemplar des Weltbestsellers ausgeliefert.
Der meistgebaute Omnibus mit Stern aller Zeiten
Mit nunmehr 40 000 Fahrzeugen ist der Citaro der meistgebaute Omnibus vonMercedes-Benz aller Zeiten. Er hat inzwischen sogar die bisherige Nummer eins mit Stern übertroffen: Der legendäre Mercedes-Benz O 303, gefertigt von 1974 bis 1992, galt am Ende seiner Laufbahn mit mehr als 38 000 Exemplaren als meistproduzierter Omnibus der Welt.
Beim Citaro ist ein Ende der Karriere dagegen nicht abzusehen. Im Gegenteil: Er fährt unverändert von Erfolg zu Erfolg. Die aktuelle Ausführung, im Jahr 2011 neu vorgestellt und ein Jahr später als erster Stadtlinienbus der Welt bereits nach der Abgasstufe Euro VI lieferbar, ist fit wie nie zuvor.
Und beliebter denn je, das beweisen aktuelle Großaufträge mit dreistelligen Stückzahlen für die europäischen Hauptstädte Brüssel, Budapest und Wien, für die italienische Großstadt Florenz und für Zug in der Schweiz.
Die Wiener Linien, der Verkehrsbetrieb der österreichischen Hauptstadt, haben sogar ihren kompletten Fuhrpark auf den Citaro umgestellt und sind gleichzeitig beim Antriebssystem von Flüssiggas auf den höchst wirtschaft­lichen und sauberen Euro VI-Diesel gewechselt.
Der Citaro mit Abgasstufe Euro VI gehört ohnehin zu den wichtigen Baustei­nen der großen Karriere des Citaro. In diesem Frühjahr hat Mercedes-Benzbereits den 1000. Citaro nach der erst zum Jahreswechsel eingeführten strengen Abgasstufe ausgeliefert – zu diesem Zeitpunkt mehr als alle anderen Hersteller zusammen.
In Deutschland und Europa ist der Mercedes-Benz Citaro die unangefochtene Nummer eins seines Segments. Im vergangenen Jahr erreichte er einen Marktanteil von 37 Prozent in Deutschland und 16,4 Prozent in Europa.
Die Karriere des Citaro begann mit einem Paukenschlag
Mercedes-Benz präsentiert den Citaro auf dem UITP-Kongress 1997 in Stuttgart. Die Karriere des Linienbusses beginnt mit einem unüberhörbaren Paukenschlag: Der Citaro bedeutet die Abkehr von der bis dahin über Jahr­zehnte hinweg gepflegten Tradition standardisierter Linienbusse in Deutschland. Das auffällige Design des Citaro außen und innen, sein komplett nach ergonomischen Gesichtspunkten entwickelter Fahrerarbeitsplatz, ein umfangreiches Sicherheitskonzept und das neuartige Konzept der Bord­elektronik läuten einen Generationswechsel für Linienbusse in Deutschland und Europa ein.
Das revolutionäre Konzept des Citaro
Bestechend ist bereits das markante Außendesign des Citaro mit der vorspringenden A0-Säule und großen Fensterflächen. Innen überrascht der Linienbus mit seiner revolutionären Cantilever-Bestuhlung: Die Fahrgastsitze sind im vorderen Bereich ohne störende Sitzfüße allein an der Wand bzw. über die Haltestangen an der Decke befestigt. Die senkrechten Haltestangen sind gewölbt, das weitet optisch den Raum. Dieses vorbildliche Fahrgastraumkonzept ist wegweisend für eine ganze Fahrzeugkategorie. Nicht weniger revolutionär sind die unsichtbaren Neuerungen des Citaro.Seine modulare Bauweise mit umlaufenden Ringspanten ist sowohl leicht als auch höchst stabil und damit sicher, etwa bei einem Seitenaufprall zum Schutz der Fahrgäste. Neu für Omnibusse sind Scheibenbremsen rundum und das serienmäßige, schnell ansprechende elektronische Bremssystem EBS mit Antiblockiersystem ABS. Unsichtbar ist auch das neue Elektroniksystem FPS (Flexibel Programmierte Steuerung) auf der Basis eines CAN-Datenbus-Systems mit dezentralen Elektronikmodulen, Diagnosesystem und dem Verzicht auf viele Kilometer Kabel und anfällige Verbindungen.
Bereits mit Produktionsbeginn 1998 zeigt der Citaro eine Variationsbreite an Stadt- und Überlandbussen in unterschiedlichen Längen, wie sie bisher bei Niederflurbussen unbekannt ist. Es gibt den Citaro als Stadt- und Überlandbus, als Solowagen in unterschiedlichen Längen sowie als Gelenkbus. Diese Vielfalt gehört zu seinem Erfolgsrezept, sie wird in den kommenden Jahren noch deutlich zunehmen.
Ein ungewöhnliches Beispiel dafür sind Citaro mit Designer-Optik für die Verkehrsbetriebe Üstra in Hannover. Anlass für die außen wie innen außer­gewöhnlich gestalteten Stadtlinienbusse ist die Weltausstellung Expo 2000 in Hannover. Ebenso aus dem Rahmen fallen Sonderausbauten zu Feuerwehr-Einsatzzentralen, Polizeibussen, Gefangenentransport-Omnibussen, mobilen Fernsehstudios, als Energie-Beratungszentrum oder als Großraum-Rettungswagen. Als größter Krankenwagen der Welt erreicht der Citaro in einer Ausführung für Dubai sogar einen Eintrag in Guinness-Buch der Rekorde.
Augenfällig: Die zweite Generation des Citaro ab 2005/2006
Wesentlicher Teil des Erfolgsrezepts des Citaro ist seine fortlaufende Weiterentwicklung und Anpassung an die Kundenwünsche. Ab Herbst 2005 zum Beispiel hob Mercedes-Benz den Citaro in zwei Schritten auf ein neues Niveau. Den Auftakt macht der Citaro LE (Low Entry). Er kombiniert den Niederflur-Vorderwagen des Citaro mit dem Hochboden-Heck des Überland­busses Integro. Das Angebot setzt sich aus zweiachsigen Stadt- und Überlandbussen zusammen.
Der Citaro LE nahm zahlreiche Änderungen vorweg, die im Frühjahr 2006 in die Serie aller Citaro einflossen. Augenfällig ist das Gesicht mit der Andeutung einer Kühlermaske und gedrehten Blinkergehäusen für ein freundliches Erscheinungsbild. Das Heck des Citaro ist nun stärker dreidimensional geformt, die V-förmig gestaltete Heckscheibe reicht bis ins Dach hinein. Neu ist bei allen Citaro eine Vorderachse mit Einzelradaufhängung. Sie verbessert das Fahrverhalten und erhöht den Komfort. Dank des größeren Radeinschlags verringert sich der Wendekreis um rund einen halben Meter.
Enorme Spanne vom kompakten Citaro K bis zum CapaCity
Unmittelbar darauf erweitert Mercedes-Benz im Herbst 2006 die Palette um den kompakten, nur 10,5 m langen Citaro K mit einem verkürzten Radstand. Er kombiniert Großserientechnik mit erstaunlicher Wendigkeit und ist interna­tional erfolgreich.
Auf der entgegengesetzten Seite der Palette entwickelt Mercedes-Benz auf Basis des Citaro den Großraumbus CapaCity. Der vierachsige Gelenkbus mit 19,54 m Länge kombiniert Komponenten des Citaro G und des dreiachsigen Citaro L zu einem Stadtlinienbus einer neuen Dimension. Der CapaCity geht im Jahr 2007 in Serienfertigung. Er läuft in verschiedenen deutschen Verkehrs­betrieben, in Istanbul, Bratislava sowie in Groningen/Niederlande.
Der neue Citaro im Jahr 2011 – die nächste Revolution
Nach mehr als 32 000 Exemplaren des Vorgängermodells geht im Jahr 2011 der neue Citaro an den Start. Er baut die Stärken des Bestsellers unter den Stadtlinienbussen weiter aus.
Augenfällig ist das freundliche neue Gesicht des Citaro mit großen mandel­förmigen Scheinwerfern und einem runden Vorbau. Dahinter verbirgt sich ein Kollisionsschutz zum Schutz des Fahrers. Die seitliche Fensterlinie außen liegt 120 mm tiefer. Dreidimensional geformte Radläufe aus GfK verleihen der Karosserie Spannung. Neu gestaltet ist auch das Heck.
Entscheidende Fortschritte finden unterhalb der attraktiven Hülle statt. Der Rohbau ist noch stabiler als bisher und trotzdem leichter.
Die Einstiege sind niedriger, der Fahrgastraum besticht mit Helligkeit und Freundlichkeit. Ob Lichtkonzept oder ovale Deckenhaltestangen – der neue Citaro ist bis ins Detail durchdacht.
Gleiches gilt für das höher gelegte Cockpit mit hinten angeschlagener Tür und einer ergonomisch perfekten Instrumentenanlage. Premiere im Niederflur-Stadtlinienbus hat das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP.
Nicht zuletzt gibt es den Citaro erneut in einer beeindruckenden Vielfalt: Als Niederflur-Linienbus für den Stadt- und Überlandverkehr, als Solowagen in verschiedenen Längen und als Gelenkbus. In unterschiedlichen Türvarianten und mit stehendem oder liegend eingebautem Motor. Hinzu kommt eine Viel­zahl an Ausstattungsvarianten – kein Citaro ist wie der andere.
2012: der weltweit erste Stadtbus nach Abgasstufe Euro VI
Nur ein Jahr später legt Mercedes-Benz mit dem Citaro Euro VI nach, dem weltweit ersten Serien-Stadtbus nach der Abgasstufe Euro VI. Äußerlich ist der Citaro Euro VI an einem neuen Heckmodul zu erkennen. Darunter steckt eine neue Motorenfamilie mit Reihensechszylindern mit 7,7 und 10,7 l Hubraum. Sie überzeugen mit einem spontanen Antritt und beeindruckender Leistungs­entfaltung bei hoher Laufkultur. Mit einem weiter abgesenkten Drehzahl­niveau fährt der Citaro Euro VI nochmals sparsamer, leiser und auch subjektiv akustisch angenehm. Unverändert sind Motoren in stehender und liegender Bauweise für eine unterschiedliche Gestaltung des Fahrgastraums im Heck lieferbar.
Der neue Citaro fasziniert mit einer Fülle innovativer technischer Details. Optional pumpt das Power-Boost-System Druckluft aus der serienmäßigen Druckluftanlage des Omnibusses in den Ansaugtrakt des Motors. Der damit erzielte größere Luftdurchsatz baut den Ladedruck sehr schnell auf und sorgt somit für ein hohes Anfahrtsdrehmoment – ein Vorteil für einen nochmals besseren An­tritt, zum Beispiel beim Herausbeschleunigen aus Haltestellen in Steigungen.
Ein weiteres Beispiel ist das einzigartige Rekuperationsmodul: Doppelschicht­kondensatoren – so genannte Supercaps – dienen zusätzlich zu den Batterien als Zwischenspeicher von Strom. Sie unterstützen damit das aktive Batterie-/Generatormanagement.
Ob abgesenkte Einstiege, geregelter Luftpresser oder eine elektronisch gesteuerte Druckluftaufbereitung und eine AdBlue–Einspritzung ohne Druck­luft: all dies senkt den Kraftstoffverbrauch. Parallel dazu reduziert eine Vielzahl von Eingriffen das Gewicht – trotz Euro VI ist der Citaro kein Gramm schwerer.
Darüber hinaus spart er sogar Kraftstoff. Den Beweis tritt der Citaro Euro VI im Herbst 2012 in einem umfangreichen Test an. Im „Record Run Buses“ liegt der Kraftstoffverbrauch unter Praxisbedingungen um 8,5 Prozent unter dem vergleichbaren Vorgängermodell, ein beeindruckender Fortschritt. Das Fazit: Beim Citaro rechnet sich die Mehrausgabe für Euro VI.
Der Citaro als Basis für innovative Verkehrssysteme
Der Citaro ist mehr als ein Linienbus, er dient auch als Basis für innovative Verkehrssysteme, Stichwort BRT (Bus Rapid Transit). In Nantes zum Beispiel fahren 20 exklusiv gestaltete und ausgestattete Citaro G auf dem Bus-Way, einer Linie mit eigener Trasse.
In Istanbul befährt der „Metrobüs“ eine über 50 km lange Linie auf eigener Trasse. Rückgrat des Verkehrssystems ist der Citaro G sowie der vom Citaro abgeleitete vierachsige Großraum-Gelenkbus CapaCity. In Spitzenzeiten fahren die Busse in einem engen Abstand von weniger als einer halben Minute.
Das BRT-System in Straßburg befördert seit dem 30. November 2013 mit zehn elegant ausgestatteten Citaro G CNG täglich ca. 10 000 Passagiere. Dieca. fünf km lange "Ligne G" verbindet das nördlich gelegene Gewerbegebiet Espace Européen de l’Enterprise über die aus den 60er/70er Jahren stammende Cité Nucléaire in Cronenbourg mit dem Hauptbahnhof Gare de Straßbourg.
In schnellen Schritten von Euro II bis Euro VI
Im Laufe seiner Kariere hat der Citaro fast alle Abgasstufen absolviert. Bei seiner Premiere entsprechen die Reihensechszylinder mit Abgasstandard Euro II dem Stand der Technik. Ab Modelljahr 2001 fährt der Citaro mit Euro III-Motoren vor. Alternativ gibt es ihn zu diesem Zeitpunkt bereits mit Partikelfilter. Diese Variante unterschreitet bereits die Partikel-Grenzwerte von Euro IV.
Bereits im Frühjahr 2005 liefert Mercedes-Benz die ersten Stadtbusse mit Euro IV an Verkehrsbetriebe. Seit Anfang 2006 erfüllen alle Citaro dank BlueTec 4-Technik, die Abgasstufe Euro IV, Ende 2007 mit BlueTec 5 die Ab­gasstufe Euro V. Basis der BlueTec-Dieseltechnologie ist SCR-Technik mit AdBlue-Einspritzung zur Abgasnachbehandlung.
Die BlueTec-Dieseltechnologie senkt den Schadstoffausstoß deutlich und bildet gleichzeitig die Voraussetzung für einen spürbar geringeren Kraftstoffverbrauch. Mit dem optionalen Partikelfilter erfüllen die Diesel­motoren optional sogar den nochmals schärferen freiwilligen Standard EEV.
2012 erfüllt der Citaro als erster Linienbus der Welt die Abgasstufe Euro VI. Unabhängige Untersuchungen beweisen: Der Citaro unterschreitet diese Grenzwerte in der Praxis sogar erheblich. Die Schadstoffe in seinem Abgas sind jetzt an der Nachweisgrenze angelangt.
Immer vorneweg bei alternativen Antrieben
Pionier ist der Citaro ebenfalls bei alternativen Antriebssystemen. Bereits im Jahr 2000 präsentiert Mercedes-Benz den Citaro mit Erdgas-Antrieb. Er unter­bietet bereits die Schadstoff-Grenzwerte von Euro IV und ist ab 2002 in einer Ausführung mit der freiwilligen Zertifizierung EEV zu bekommen (Enhanced Environmentally friendly Vehicle = besonders umweltfreundliches Fahrzeug). Ihn gibt es auf Wunsch auch mit dem Umweltprädikat „Blauer Engel“. In den Jahren 2003 bis 2005 nehmen 36 Citaro mit Brennstoffzellenantrieb erfolg­reich an Großversuchen in Europa, Australien und China teil. Sie legen dabei mehr als zwei Millionen Kilometer zurück.
2007 feiert der Hybrid-Gelenkbus Citaro G BlueTec Hybrid seine Weltpremiere, ab 2010 geht er in Serienfertigung. Er ermöglicht mit seinem seriellen diesel­elektrischen Hybridantrieb abgasfreies und nahezu geräuschloses Fahren auf Strecken bis etwa acht Kilometer Länge. Darauf basiert der Brennstoffzellen-Hybridbus Citaro FuelCELL-Hybrid, erstmals vorgestellt im Jahr 2009. Er emit­tiert während der Fahrt keinerlei Schadstoffe und fährt annähernd geräuschlos. Der Citaro FuelCELL-Hybrid weist den Weg zum emissionsfreien Antrieb von morgen.
Citaro: ein internationaler Erfolg, vielfach ausgezeichnet
Wie international der Citaro ist, zeigen die Jubiläumsmodelle. Den 1000. Citaro übernimmt im Februar 2000 die Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG) in Lahr/Baden. Citaro Nummer 5000 erhält Ende 2002 die Österreichi­sche Postbus AG. Im Herbst 2004 übergibt Mercedes-Benz den 10 000. Citaro an den Kunden Alsa in Madrid/Spanien. Knapp zwei Jahre später liefert Mercedes-Benz den Citaro Nummer 15 000 an das schwedische Unternehmen Bergkvarabuss. Den 20 000. Citaro bekommt im März 2008 das Bus­unternehmen Pflieger in Böblingen bei Stuttgart; der 30 000. Citaro fährt im Jahr 2010 nach Linz in Österreich. Citaro Nummer 40 000 wird künftig in Luxemburg bei Voyages Emile Weber eingesetzt. Aus den Zahlen lässt sich unschwer herauslesen, dass sich die Fertigung in den vergangenen Jahren bei rund 3000 Citaro im Jahr eingependelt hat.
Nicht nur die Stückzahlen des Citaro sind beeindruckend, er ist auch vielfach ausgezeichnet worden. Der Citaro erreichte unter anderem mehrfach die europaweite Auszeichnung „Bus of the Year“, er ist seit 1998 Seriensieger seiner Kategorie bei der Wahl zum „Besten Nutzfahrzeug“.
40 000. Citaro für Voyages Emile Weber in Luxemburg
Mit mehr als 500 Mitarbeitern und einem Fuhrpark von 380 Omnibussen gehört Voyages Emile Weber in Canach/Luxemburg zu den großen privaten Busunternehmen in Europa. Wichtigste Standbeine von Voyages Emile Weber sind Linien- und Reiseverkehr, Schülertransport, die Beförderung mobilitäts­behinderter Fahrgäste sowie das Tourismusgeschäft mit 13 Reisebüros. Das Unternehmen bedient mehr als 50 Omnibuslinien. Die Fahrzeugflotte reicht vom Minibus über Stadt- und Überlandbusse bis zu Reisebussen der Super­luxusklasse, hier „Prestige Class“ genannt.
Die Gründung von Voyages Emile Weber geht auf das Jahr 1875 zurück, damals bediente eine Postkutsche zwei Mal in der Woche drei Linien in Luxemburg. Als Familienbetrieb in nunmehr fünfter Generation, hat das Unter­nehmen immer noch seinen Sitz im Gebäude des ehemaligen Hôtel de la Poste in Canach.
Sehenswert ist ebenfalls der Betriebshof „ Reckschleed“ im gleichen Ort. Hier sind ein vierstöckiges Verwaltungsgebäude angesiedelt, Garagen, eine Tankstelle mit vier Spuren sowie eine umweltschonend arbeitende Waschanlage für die tägliche Reinigung der Omnibusse. In der angeschlossenen Werkstatt führt das Unternehmen sämtliche Wartungs-, Reparatur- und Karosseriearbeiten an seinen Fahrzeugen einschließlich Lackierung durch.
Das Jubiläumsmodell: Mercedes-Benz Citaro GÜ
Das Jubiläumsfahrzeug ist ein perfektes Beispiel für die Vielseitigkeit des Mercedes-Benz Citaro. Beim 18,13 m lange Niederflur-Gelenkbus Citaro GÜ handelt es sich um einen Überland-Gelenkbus, sichtbar an der gewölbten und bis hinauf zum Dach gezogenen Windschutzscheibe mit integrierter Zielschild­anlage. Das Jubiläumsfahrzeug trägt eine elegante Effektlackierung in Perlmutt-Metallic.
Drei zweiflügelige Schwenkschiebetüren führen in den Fahrgastraum. Er ist farblich mit einem Bodenbelag in Evodunkelgrau-Orangerot, rubinroten Haltestangen, Deckenhandläufen in Evosteel sowie Seitenwänden mit Nadelvlies­bespannung in Rubin attraktiv ausgestattet. Die Fahrgäste nehmen auf Sitzen des Typs Inter Star Eco mit erhöhten Rückenlehnen Platz. Für mobilitäts­behinderte Passagiere ist ein Rollstuhlplatz gegenüber der Tür zwei vor­gesehen. Rollstühle lassen sich mit Airline-Schienen sicher am Boden verankern. Drei TFT-Monitore im Format 20 Zoll (50,8 cm) sichern Information und Unterhaltung. Der Fahrer findet einen klimatisierten Arbeitsplatz vor. Die Zahlkasse des Linienbusses ist elegant in die Tür seiner Fahrerkabine integriert.
Herz der Antriebseinheit im Heck des Citaro GÜ ist der stehend eingebaute Reihensechszylinder Mercedes-Benz OM 470. Er leistet aus 10,7 l Hubraum 265 kW (360 PS) und bringt es auf ein kraftvolles maximales Drehmoment von 1700 Nm. Die Kraftübertragung auf die Niederflur-Portalachse übernimmt das Wandler-Automatikgetriebe ZF Ecolife mit sechs Gängen.

20 000 Minibusse von Mercedes-Benz
Von einer Minderheitsbeteiligung zum führenden Anbieter in Europa: die Erfolgsstory der Minibusse mit Stern
  • Die Erfolgsstory der Minibusse mit Stern
  • Minibusse mit Stern – Top-Qualität wie bei den Großen
  • Der Mercedes-Benz Sprinter als attraktive Basis
  • 2006: Ein neuer Sprinter und ein neues Minibus-Programm
  • Minibusse 2014: Euro VI und neue Modellvarianten
  • Jubiläumsfahrzeug für Sandfærhus Parkering in Norwegen
Was 1998 mit der Minderheitsbeteiligung an einem Nischenhersteller begann, hat sich durch konsequente Weiterentwicklung zu einer echten Erfolgsstory entwickelt: Die Mercedes-Benz Minibus GmbH ist heute der führende Minibus­hersteller in Europa. Jetzt ist der 20 000. Minibus an den norwegischen Kunden Sandfærhus Parkering ausgeliefert worden.
Die Erfolgsstory der Minibusse mit Stern
Die Minibus GmbH ist eine echte Erfolgsgeschichte. Seit 1998 zählen Minibus­se innerhalb von EvoBus zum Angebotsspektrum von Mercedes-Benz Omnibus. Damals startet EvoBus das Engagement in diesem Segment mit einer Beteili­gung in Höhe von 49 Prozent am Minibushersteller Karl Koch GmbH in Mudersbach bei Siegen. In diesem Rahmen übernimmt EvoBus die Leitung und industrielle Führung des neuen Geschäftsbereichs.
Dieser Geschäftsbereich nutzt von Beginn an konsequent die Möglichkeiten innerhalb von EvoBus. Ende des Jahres 2000 gibt es vier Fertigungsstandorte in Deutschland (Mudersbach/Siegen, Plattling/Bayern, Dortmund) sowie Frankreich (Ligny). Hinzu kommen Kooperationsfertigungen in Großbritannien, Italien und Spanien. Als Geschäftseinheit für dieses Segment wird das Center Minibusse gegründet. Das Programm ist mittlerweile von sechs auf zehn Varianten auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter angewachsen.
Im Jahr 2004 erfolgt die vollständige Übernahme der Karl-Koch-Anteile und die Gründung der Mercedes-Benz Minibus GmbH mit Sitz in Dortmund. Hier ist inzwischen seit Anfang 2000 sukzessive die Minibus-Produktion aufgebaut worden.Ende des Jahres 2005 wird die Fertigung von Mudersbach und Plattling nach Dortmund verlagert. In diesem Rahmen wächst die Produktionsfläche auf 5000 m² und die Zahl der Beschäftigten auf 160 Mitarbeiter.
Kontinuierliches Wachstum zur Nummer eins in Europa
Die Übernahme der Minibus-Produktion von Ligny (Frankreich) nach Dortmund Mitte 2008 ist der entscheidende Anlass, die Fertigungsfläche auf mehr als 7500 m² auszuweiten. Die Kapazität steigt auf nunmehr bis zu 1100 Mini­busse im Jahr. Die Zahl der Montagelinien wird von zwei auf drei erweitert, erstmals erfolgt die Fertigung in durchgängigen Linien. Die Mercedes-Benz Minibus GmbH beschäftigt 250 Mitarbeiter.
Die ständig wachsende Nachfrage erfordert in den folgenden Jahren eine weitere massive Ausdehnung der Produktions- und Logistikkapazität auf heute rund 12 000 m². Parallel dazu steigt die Zahl der Mitarbeiter auf aktuell rund 330 Beschäftigte. Auf jetzt drei Rohbau- und vier Montagelinien kann die Mini­bus GmbH bis zu 1300 Fahrzeuge im Jahr herstellen. Mercedes-Benz ist in Europa Marktführer bei Minibussen über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht.
Der Absatz der Minibusse verteilt sich inzwischen auf mehr als 30 Länder, größter Markt ist nach wie vor Westeuropa. Aber auch Kunden aus Australien, Südostasien oder dem Mittleren Osten gehören zum festen Stamm der Abnehmer in Dortmund.
Minibusse mit Stern – Top-Qualität wie bei den Großen
Zum Erfolgsrezept der Minibus GmbH gehört neben den individuellen Produkt­vorteilen die industrielle Fertigung in Dortmund sowie die Vorteile der engen Verbindung zu Entwicklung und Fertigung des Basismodells Mercedes-Benz Sprinter.
Die Spezialisten der Minibus GmbH sind frühzeitig über Änderungen informiert. Notwendige Eingriffe in Karosserien und Fahrwerke für die Omnibus-Fertigung sind ebenso bis ins Detail abgestimmt wie Gewichts­auflastungen.
Umfangreiche Fahrtests sichern Eingriffe ab. Die gesamte Abwicklung in Einkauf und Fertigung sowie der komplette Auftragsprozess erfolgt nach den anspruchsvollen Richtlinien und Prozessen von Mercedes-Benz. Garantierte Qualität aus einer Hand gehört zu den Vorzügen der Minibusse mit Stern.
Sämtliche Prozesse der industriellen Fertigung mit Produktionslinien unterlie­gen Qualitätskontrollen. Die Fertigung der Minibusse unterliegt den gleichen hohen Qualitätsmaßstäben wie Mercedes-Benz Vans. Eine intensive End­abnahme gewährleistet eine von der Produktion unabhängige Qualitäts­sicherung. Jeder Minibus wird zusätzlich auf einer ausgiebigen Probefahrt getestet. Bei Eingriffen in den Bereich des Dachs ist zusätzlich ein Dichtigkeits­test obligatorisch.
Die Minibus GmbH begleitet ihre Kunden und ihre Omnibusse auch nach dem Kauf. Eine umfangreiche Dokumentation sichert die Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Außerdem sind die Minibusse in das einzigartige omnibus­spezifische Servicenetz von Omniplus einbezogen. Minibusse mit Lebens­erfahrung werden in geprüfter Qualität europaweit über die Omnibus-Gebrauchtfahrzeugmarke BusStore vertrieben.
Vom Vertrieb über die Fertigung bis zum Service und zur späteren Wieder­verwertung – die Vorteile der Minibusse mit Stern aus einer Hand sind offensichtlich.
Der Mercedes-Benz Sprinter als attraktive Basis
Von Beginn an steht bei den Minibussen der Mercedes-Benz Sprinter als Plattform im Mittelpunkt. Der Transporter, Synonym für eine komplette Fahrzeug­gattung rund um 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht, revolutioniert seit seiner Premiere 1995 auch die Szene der Minibusse. Äußerlich attraktiv, kräftig motorisiert, vorbildlich sicher und in einer Vielzahl von Varianten zu bekommen, bildet er eine ideale Plattform.
Kurz nach Beginn des Engagements von EvoBus bei Karl Koch wird die erste Generation des Sprinter im Jahr 2000 umfassend aufgewertet. Zu dezenten äußeren Änderungen gesellen sich vor allem innere Werte: Da wäre ein neues geschwungenes Cockpit mit einem Schalthebel in Form eines Platz sparenden Joysticks, neue CDI-Dieselmotoren mit einer Spanne von 60 kW (82 PS) bis 115 kW (156 PS), ein leistungsstärkeres Antiblockiersystem und die Antriebs-Schlupfregelung. Im Jahr 2002 erhält der Sprinter serienmäßig das elektronische Stabilitätsprogramm ESP in allen geschlossenen Varianten, ab 2004 bekommen es auch die Fahrgestelle. Gleichzeitig wird ein adaptives ESP eingeführt, es arbeitet abhängig von der Beladung und der Lastverteilung.
2006: Ein neuer Sprinter und ein neues Minibus-Programm
Im Jahr 2006 geht ein völlig neuer Sprinter an den Start. Er deckt mit 3,0 bis 5,0 t zulässigem Gesamtgewicht alle wesentlichen Segmente seiner Klasse ab. Er überzeugt mit hochwertigen Materialien und zusätzlichen Ausstattungen bis zum Bi-Xenon-Licht. Zu den CDI-Vierzylindern mit nun 65 kW (88 PS) bis 110 kW (150 PS) gesellt sich erstmals ein V6-Zylinder mit 3,0 l Hubraum und einer Leistung von 135 kW (184 PS).
Nur drei Jahre später erhält der Sprinter neue Vierzylindermotoren. Sie leisten aus 2,15 l Hubraum 70 kW (95 PS) bis 120 kW (163 PS). Der V6 erreicht nun 140 kW (190 PS). Das neue Sechsgang-Schaltgetriebe ECO Gear mit großer Spreizung senkt die Drehzahlen und damit den Kraftstoffverbrauch.
Die Minibus GmbH nutzt den Modellwechsel des Sprinter zu einer kompletten Neustrukturierung des Programms. Es teilt sich nun in die vier Produktlinien Sprinter Mobility, Sprinter Transfer, Sprinter City und Sprinter Travel.Der Sprinter Mobility ist der Spezialist für die Beförderung mobilitätsein­geschränkter Fahrgäste. Der Sprinter Transfer übernimmt als Alleskönner den Überland- und Linienverkehr sowie Transferfahrten. Beim Sprinter City handelt es sich um hochspezialisierte Minibusse für den Linienverkehr und beim Sprinter Travel um komfortable Reisebusse.
Je nach Ausführung basieren die Minibusse auf dem Mercedes-Benz Sprinter als Kastenwagen, auf dem Kastenwagen mit einem eigenständigen Omnibus­heck oder auf dem Fahrgestell des Sprinter mit einem eigenständigen Ausbau.
Eine Sonderrolle nimmt der im Jahr 2010 vorgestellte Sprinter City 77 ein. Der 8,7 m lange Citybus basiert auf einem eigenständigen Tiefrahmen mit Tandem-Hinterachse. Sein Fahrgastraum ist durchgehend niederflurig angelegt.
Minibusse 2014: Euro VI und neue Modellvarianten
Im Modelljahr 2014 profitieren die Minibusse von Mercedes-Benz vom neuen Sprinter, in Produktion seit Herbst 2013. Auffällig ist bereits sein markantes Erscheinungsbild mit fast senkrecht stehender Kühlermaske, gepfeilten und gelochten Lamellen, schärfer geschnittenen Scheinwerfern und prägnantem Stoßfänger.
Als erster Transporter tritt der neue Sprinter bereits mit einer kompletten Motorenpalette nach Abgasstufe Euro VI an. Die Leistungsspanne reicht vom Vierzylinder mit 70 kW (95 PS) bis zum V6 und 140 kW (190 PS). Eine optimierte Verbrennung und zahlreiche weitere Maßnahmen senken den Kraftstoff­verbrauch und damit auch die Emissionen. Neu für den Sprinter ist das Wandler-Automatikgetriebe 7G-Tronic. Das siebenstufige Aggregat mit unüber­troffenem Komfort ist einzigartig in dieser Fahrzeugklasse. Zusätzliche Assis­tenzsysteme erhöhen das Sicherheitsniveau nochmals.
Im Zuge der Umstellung auf den neuen Sprinter stellt Mercedes-Benz sämtliche Minibusse auf die Abgasstufe Euro VI um und entwickelt die Bau­reihen Sprinter Transfer und Travel weiter. Eine neue Innendecke überspannt bzw. integriert elegant die Rahmen von Dachlüfter und Dachfenster. Diese Dach­fenster, Dachlüfter und die Aufdach-Klimaanlagen sind ebenso neu wie die Abdeckungen der Klimaanlagen. Die neu gestalteten Lichtleisten enthalten LED-Leuchtmittel. Neu sind ebenfalls die Gepäckablagen, beim Sprinter Travel außerdem die Servicesets mit Leselampen und Luftdüsen. Fahrgäste entdecken ebenfalls die neuen Sitzfüße der Bestuhlung in den Modellen auf Basis aus­gebauter Kastenwagen.
Mit den zusätzlichen Modellen Mobility 35 und Sprinter Mobilitiy 45 wächst die Fahrzeugpalette für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste der Minibusse um zwei besonders tragfähige Modelle mit 4,0 t bzw. bis zu 5,3 t zulässigem Gesamtgewicht.
Das aktuelle Programm im Modelljahr 2014 umfasst 16 Linkslenker und acht Rechtslenker auf der Basis des neuen Mercedes-Benz Sprinter als Kasten­wagen und Fahrgestell bzw. Windlauf.
Die Modelle bieten Platz für mindestens acht und maximal 40 Fahrgäste, das zulässige Gesamtgewicht beträgt zwischen 3,5 t und 6,8 t. Augenfälligste Referenz für die Minibus-Kompetenz von Mercedes-Benz ist der Sprinter City 77 mit seinem einzigartigen dreiachsigen Niederflur-Fahrgestell, mit Omnibus-Gerippeaufbau und seinem besonders funktionellen Fahrgastraum.
Jubiläumsfahrzeug für Sandfærhus Parkering in Norwegen
Kunde des Jubiläumsfahrzeugs ist das norwegische Unternehmen Sandfærhus Parkering in Størdal bei Trondheim, der drittgrößten Stadt Norwegens. Das Unternehmen betreibt Parkplätze an den Flughäfen Trondheim Værnes und Stavanger Sola. In Trondheim Værnes werden im Jahr fast vier Millionen Passagiere gezählt, in Stavanger Sola rund 4,5 Millionen. Fünf Minibusse auf Basis Mercedes-Benz Sprinter dienen als Shuttle zwischen den Parkplätzen und den Flughäfen, der Fuhrpark soll in den kommenden Jahren auf sieben Minibusse erweitert werden.
Mitte der achtziger Jahre als Kleinunternehmen mit drei Mitarbeitern gegründet, beschäftigt Sandfærhus Parkering als angesehener mittel­ständischer Betrieb inzwischen 43 Mitarbeiter. Sie betreuen 1800 Parkplätze und übernehmen während der Abwesenheit der Fluggäste vielerlei Dienst­leistungen wie Fahrzeugwäsche, Wartung und Reparaturen sowie Lackpflege- und Korrosions­schutzmaßnahmen. Der Umsatz beläuft sich auf jährlich knapp fünf Millionen Euro.
20 000 Sprinter Minibusse – das Jubiläumsmodell
Sandfærhus Parkering übernimmt gleich zwei identisch ausgestattete Minbusse des Typs Mercedes-Benz Sprinter City 65. Der 7,7 m lange Minibus verfügt über eine eigenständige und elegante Karosserie. Sie ist hier in Rein­weiß lackiert. Typisch ist eine üppige Verglasung, beginnende von der weit ins Dach hinauf gezogenen Windschutzscheibe mit elegant integrierter Zielschild­anzeige. Die großzügigen Seitenscheiben lassen viel Licht in den Fahrgast­raum. Gleiches gilt für die vollverglasten Türen, eine zweiflügelige Tür vorn und eine einflügelige Tür hinten. Es handelt sich jeweils um elektrisch betätigte Außenschwenktüren.
Typisch für den Sprinter 65 ist der große Niederflurbereich zwischen den Achsen. Für Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkung ist er über eine mecha­nische Klapprampe zugänglich. Der Fahrgastraum ist mit einem Designboden in Evograu/Mittelblau und signalgelben Haltestangen freundlich und funktio­nell ausgestattet. Hinter dem Fahrerplatz ist ein Platz für einen Rollstuhl bzw. Kinderwagen mit Klappsitz vorgesehen. Die Bestuhlung setzt sich aus 13 Plätzen des Typs Inter Star Sprinter zusammen. Sie sind jeweils mit einem Beckengurt ausgestattet.
Das Jubiläumsmodell ist bestens auf die anspruchsvollen klimatischen Verhältnisse in Norwegen vorbereitet. Sowohl eine Doppelverglasung als auch im Fahrgastraum eine Konvektorenheizung, ein Wärmetauscher im Niederflur­bereich, eine elektrische Warmluftheizung sowie eine Warmwasser-Zusatzheizung mit Standheizungsfunktion wappnen den Minibus gegen skandinavische Winterkälte. Der Fahrer profitiert von der Klimaanlage Tempmatic.
Unter der Haube der Sprinter City 65 arbeitet ein BlueTec-Motor nach Abgas­stufe Euro VI. Der Vierzylinder OM 651 leistet aus 2,15 l Hubraum 120 kW (163 PS); das maximale Drehmoment beträgt 360 Nm. Die Kraftübertragung übernimmt das komfortable und wirtschaftliche Wandler-Automatikgetriebe 7G-Tronic Plus mit sieben Gangstufen. Damit der Minibus nicht nur kraftvoll beschleunigt, sondern auch sicher zum Stehen kommt, ist neben der leistungs­fähigen Betriebsbremse ein Retarder eingebaut.
Unübertroffene Sicherheit vermitteln darüber hinaus die zahlreichen serien­mäßigen Assistenzsysteme des Mercedes-Benz Sprinter. Im Zentrum steht das Adaptive ESP mit Antiblockiersystem ABS, Antriebsschlupfregelung ASR, elektronischer Bremskraftverteilung EBV, hydraulischem Bremsassistenten BAS, beladungsabhängiger Regelung LAC und weiteren Unterfunktionen.

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