Hightech-Produkte von Mercedes-Benz aus Norddeutschland: Mercedes-Benz Werk Hamburg setzt den Kurs in Richtung Elektromobilität fort

13.
November 2018
Hamburg
  • Produktportfolio des Mercedes-Benz Werks Hamburg wurde um Schlüsselkomponenten der Elektromobilität ergänzt: Künftig werden dort Antriebsmodule, elektrische Hinterachsen und Leichtbauteile für das erste Mercedes-Benz Elektrofahrzeug der Produkt- und Technologiemarke EQ sowie Integrierte Starter-Generatoren (iSGs) gefertigt.
  • Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars: „Mercedes-Benz Cars modernisiert seine weltweiten Powertrain-Werke und stärkt mit zukunftsfähigen Produkten ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Mit den Zukunftsbildern haben wir die Werke auf ein tragfähiges Fundament gestellt und sie haben die Chance von den neuen Technologien der Elektromobilität zu profitieren.“
  • Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Stadt Hamburg, im Rahmen seines Antrittsbesuchs im Mercedes-Benz Werk Hamburg: „In jedem Mercedes Benz-Fahrzeug steckt mindestens ein Bauteil, das in Hamburg gefertigt wurde“. 

Hamburg – Das Mercedes-Benz Werk Hamburg stärkt sich weiter für die Zukunft: Am Hightech-Standort für Antriebskomponenten der Elektromobilität werden nun erste Maßnahmen aus dem Zukunftsbild 2016 umgesetzt. Neben der traditionellen Produktion von Achsen und Achskomponenten, Leichtbaustrukturteilen und Lenksäulen sowie Komponenten der Abgastechnologie erhält das Werk eine fünfte Produktsäule: Künftig werden dort Antriebsmodule, elektrische Hinterachsen und Leichtbauteile für das erste Elektrofahrzeug der Produkt- und Technologiemarke EQ sowie Integrierte Starter-Generatoren (iSGs) gefertigt.

Über das neue Produktportfolio und die Zukunftsaussichten des Werks informierte sich Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Stadt Hamburg, der von Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars und René Reif, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werke Berlin und Hamburg, bei seinem Antrittsbesuch durch das Werk geführt wurde.

„Mercedes-Benz Cars modernisiert seine weltweiten Powertrain-Werke und stärkt mit zukunftsfähigen Produkten ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Mit den Zukunftsbildern haben wir die Werke auf ein tragfähiges Fundament gestellt und sie haben die Chance von den neuen Technologien der Elektromobilität zu profitieren“, sagte Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars.

Im Jahr 2018 startete die Fertigung einer elektrischen Hinterachse sowie eines elektrisches Antriebsmoduls am Standort. Beide Komponenten sind unverzichtbar, um Mercedes-Benz Elektrofahrzeuge der Produkt- und Technologiemarke EQ anzutreiben. Ebenfalls produziert das Werk in Hamburg künftig ein Leichtbauteil für das Frontmodul des EQC (Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig)[1], der im Mercedes-Benz Werk Bremen Anfang 2019 vom Band läuft. Der SUV ist das erste Elektrofahrzeug der Produkt- und Technologiemarke EQ von Mercedes-Benz.

Anfang der nächsten Dekade wird im Werk Hamburg außerdem erstmals ein integrierter Starter-Generator (iSG) montiert: Der iSG vereint Starter und Generator in einem leistungsfähigen Elektromotor zwischen Motor und Getriebe und kommt auch beim Kaltstart zum Einsatz. Er ersetzt sowohl die bisherige Lichtmaschine als auch den Anlasser. Der integrierte Elektromotor unterstützt den Verbrennungsmotor, etwa beim Beschleunigen, und speist mittels hocheffizienter Rekuperation die Batterie mit Energie. Insbesondere in Kombination mit einer 48-Volt-Batterie rentieren sich die nötigen Anpassungen der Antriebsarchitektur langfristig durch höhere Kraftstoffersparnisse. Dies ist Teil der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars. Bis 2022 wird das gesamte Mercedes-Portfolio elektrifiziert. Geplant sind deutlich mehr als 130 elektrifizierte Fahrzeugvarianten im Markt – vom Kompaktwagen bis zum großen SUV.

„In jedem Mercedes Benz-Fahrzeug steckt mindestens ein Bauteil, das in Hamburg gefertigt wurde. Am Standort Hamburg werden unter anderem innovative (Elektro-)Antriebskomponenten und Leichtbauteile entwickelt und hergestellt. Seit mehr als 80 Jahren ist das Mercedes-Werk ein wichtiger Bestandteil unseres Industriestandorts“ , sagte Dr. Peter Tschentscher.

Zwei Werke, eine gemeinsame Leitung

Auf dem Weg zur Elektromobilität arbeitet das Mercedes-Benz Werk Hamburg eng mit dem Mercedes-Benz Werk in Berlin zusammen. Seit August 2017 stehen die beiden „Nordwerke“ unter der gemeinsamen Leitung von René Reif. Damit werden die Standorte im Powertrain-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars weiter gestärkt und profitieren voneinander: Der Austausch von Best-Practices und Know-how sowie die Angleichung bestehender Prozesse schafft Synergien, die zur Steigerung der Effizienz beitragen und eine ideale Vorbereitung auf die Transformation beider Werke in Richtung Elektromobilität sind.

„Wir sind stolz darauf, im Mercedes-Benz Werk Hamburg bestehende Produktfelder weiter zu entwickeln und neue innovative Produkte zu produzieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Werk Berlin bei Entwicklung und Planung ergeben sich herausragende Chancen, um bestehende Produktfelder weiter zu entwickeln sowie neue, zukunftsweisende und innovative Produktportfolien zu generieren“, sagte René Reif, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werke Berlin und Hamburg.

In die Komponentenwerke Berlin und Hamburg investiert Mercedes-Benz Cars im Rahmen der Zukunftsbilder, die das Unternehmen 2015 und 2016 gemeinsam mit dem Betriebsrat beschlossen hat, jeweils rund 500 Millionen Euro und stärkt damit nachhaltig ihre Position bei Zukunftsthemen wie Elektromobilität und Leichtbau.

 „Grüne Produktion“ – CO2-neutrale Energieversorgung ab 2022

Mercedes-Benz Cars treibt die Nachhaltigkeit in seinen Werken voran: Ab 2022 produzieren auch die Werke in Hamburg und Berlin CO2-neutral. Sie verzichten damit komplett auf Kohlestrom und beziehen elektrische Energie nur noch aus regenerativen Quellen. Das Blockheizkraftwerk am Standort Hamburg liefert seit Inbetriebnahme im Januar 2017 bereits den Grundbedarf an Wärme, deckt Teile des Strombedarfs ab und senkt den CO2-Ausstoß damit jährlich um rund 5.000 Tonnen.

Über das Mercedes-Benz Werk Hamburg

Das 1935 gegründete Mercedes-Benz Werk Hamburg ist ein wichtiger Bestandteil im Powertrain-Produktionsverbund und Hightech-Standort für Antriebskomponenten der Elektromobilität. Hinzu kommen die traditionellen Produktfelder, die von Achsen und Achskomponenten über Lenksäulen und Leichtbaustrukturteile bis hin zu Komponenten der Abgastechnologie reichen. In jedem Mercedes-Benz PKW wird mindestens ein Produkt aus dem Hamburger Werk verbaut. Das im Jahr 1935 als Vidal & Sohn Tempowerk GmbH gegründete Hamburger Werk wurde 1978 ein Standort der damaligen Daimler-Benz AG.

[1] Angaben zum Stromverbrauch und den CO2-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst ermittelt. Die Angaben zur Reichweite sind ebenfalls vorläufig. Eine EG-Typgenehmigung und Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

Ansprechpartner

  • Globale Wirtschaftskommunikation Mercedes-Benz Cars Werke Rastatt, Kecskemét, Kuppenheim, Hambach und TECFABRIK
  • Tel: +49 176 30941650

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    Mercedes-Benz Werk Hamburg setzt den Kurs in Richtung Elektromobilität fort (v.l.n.r.): Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars, Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg und René Reif, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werke Berlin und Hamburg. Links ist der EQC (Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig) und rechts das elektrische Antriebsmodul zu sehen. Im Jahr 2018 startete die Fertigung einer elektrischen Hinterachse sowie eines elektrisches Antriebsmoduls am Standort Hamburg für den EQC, der im Mercedes-Benz Werk Bremen im Frühjahr 2019 vom Band laufen wird.
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    Mercedes-Benz Werk Hamburg setzt den Kurs in Richtung Elektromobilität fort: Rundgang in der Produktion mit Frank Deiß (l.), Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars, Dr. Peter Tschentscher (2.v.r.), Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg und René Reif (2.v.r.), Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werke Berlin und Hamburg.
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