Der Diesel ist fit für die Zukunft: Umstellung auf neue Abgasnorm: Neue Mercedes-Benz Pkw erfüllen mindestens Euro 6d-TEMP-Norm

12.06.2019
Stuttgart

Stuttgart.  Deutlich reduzierte NOx-Emissionen sind ein Kennzeichen von Fahrzeugen, die nach der Norm Euro 6d-TEMP zertifiziert sind. Diese Vorschrift erfüllen jetzt alle bestellbaren Mercedes-Benz Pkw im Neuwagengeschäft. Mercedes-Benz hat darüber hinaus schon heuteeine ganze Reihe von Fahrzeugen auf dem Markt, die bereits die noch anspruchsvollere Euro 6d-Norm erfüllen. Diese wird schrittweise ab 1.1.2020 verbindlich.

Die Anfang des Jahrzehnts getroffene Entscheidung, eine komplett neue Motorengeneration zu entwickeln, zahlt sich aus. Die dabei umgesetzten innovativen Technologien sorgen für niedrige NOx-Emissionen. So erfüllen
mit der Umstellung auf die neue Motorengeneration alle bestellbaren Pkw von Mercedes-Benz im Neuwagengeschäft die Normen Euro 6d-TEMP bzw. Euro 6.

Die Grenzwerte für NOx – bei Euro 6d liegen diese auch bei RDE-Fahrten (RDE – Real Driving Emissions) bei 80 Milligramm pro Kilometer – in den Abgasmessungen sind sogenannte „not to exceed“ Grenzwerte, die bei jeder gültigen RDE-Fahrt eingehalten werden müssen. Das bedeutet: Ein Fahrzeug darf auch unter den ungünstigsten Kombinationen der RDE-Bedingungen den Wert nicht überschreiten – beispielsweise bei starker Beladung, einem hügeligen Geländeprofil und ungünstigen Temperatur- und Verkehrsbedingungen. Dabei gilt das Limit nicht nur für ein Neufahrzeug, sondern auch für Fahrzeuge mit Laufleistungen von über 100.000 Kilometern. Bei realen Tests auf der Straße wird der Grenzwert 80 Milligramm pro Kilometer häufig deutlich unterschritten, was unabhängige Messungen bestätigen.

„Mercedes C 300 d setzt sich an die Spitze unserer Saubermann-Hitliste“

So berichtet die Fachzeitschrift auto motor und sport in der aktuellen Ausgabe[1] nach Abgasmessungen an zwölf Testwagen unterschiedlicher Marken, dass das getestete Mercedes C 300 d T-Modell „nahezu NOx-frei“ war. Im Text werden die Messergebnisse an dem Mercedes-Benz C 300 d T-Modell (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,6-5,0 l/100 km, CO2‑Emissionen kombiniert 147-133 g/km)[2] präzisiert: „Er setzt sich mit gerade einmal 13 Milligramm NOx an die Spitze unserer Saubermann-Hitliste. Bis vor Kurzem schien es undenkbar, dass Diesel überhaupt solche Werte schaffen. […] Der neue, OM 654 genannte Zweiliter-Diesel wurde jedoch konsequent auf reduzierte Emissionen getrimmt. Das NOx-Problem vieler Städte dürfte sich also lösen, sobald mehr neue Autos zugelassen werden.“[3]

Der ADAC berichtete im Februar 2019 über umfangreiche eigene Messungen[4]: „ Die NOx-Emissionen aktueller Autos liegen im realen Fahrbetrieb auf der Straße weit unter den Prüfstands-Grenzwerten.“ Besonders positiv schnitt der Mercedes-Benz C 220 d (Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,8 l/100 km, CO2‑E missionen kombiniert 126-117 g/km)2 ab, „sein NOx-Wert lag kaum messbar zwischen 0 und einem mg/km“[5].

Solche Einzelmessungen illustrieren, dass die NOx-Herausforderung mit der neuen Motorengeneration auch bei Diesel-Fahrzeugen technisch gelöst werden kann. Die durchschnittlichen Emissionen eines Fahrzeugs über viele Tausende Kilometer Laufleistung sind in dieser Beziehung jedoch noch wesentlich aussagekräftiger: Hier erreichen Mercedes‑Benz Pkw mit der neuesten Diesel-Technologie durchschnittliche Werte von 20 bis 30 mg NOx pro Kilometer unter RDE-Bedingungen.

Der ADAC stellt zu den Stickstoff-Emissionen von Diesel-Fahrzeugen verschiedener Hersteller aktuell fest: „ Euro-6d-TEMP-Diesel stoßen durchschnittlich 76 Prozent weniger NOx aus als Euro-6b-Diesel und 85 Prozent weniger als Euro-5-Diesel. Stichproben bei Messungen auf der Straße haben gezeigt, dass die Schadstoffreduzierung bei guten Euro-6d-TEMP-Dieseln im Vergleich zu durchschnittlichen Euro-5-Dieseln sogar bei 95 bis 99 Prozent liegt.“[1]

Noch anspruchsvoller, weil mit geringeren zulässigen Messtoleranzen, ist die Norm Euro 6d. Sie ist für Neutypen erst ab 1.1.2020 vorgeschrieben und für andere Fahrzeuge ein Jahr später. Mercedes-Benz hat 2016 eine Motorenoffensive gestartet, zu der völlig neu konzipierte Vierzylinder-Diesel (OM 654 und OM 654q) sowie Sechszylinder-Diesel (OM 656) gehören. Auf dieser Grundlage, die mit Investitionen von rund drei Milliarden Euro verbunden ist, erfüllen bereits heute eine ganze Reihe von Mercedes-Benz Dieselmodellen die Norm Euro 6d – von der A-Klasse bis zum GLE (aktuelle Liste sowie Hintergründe zu den Abgasnormen auf den nächsten Seiten).

Die Hintergründe

  1. Nicht mehr nur im Labor, sondern auch auf der Straße findet eine Abgasmessung statt.
    „Entscheidend is auf‘m Platz“ lautet ein Fußballerspruch. Bei der Messung von Emissionen gilt das für die Straße. Deshalb wird nach der Norm Euro 6d-TEMP bzw. der noch weiter greifenden Norm Euro 6d die Labormessung nach WLTP durch den sogenannten RDE-Test (Real Driving Emissions) ergänzt. Hier werden Schadstoffemissionen (u. a. Stickoxide und Partikel) bei Fahrzeugen direkt auf der Straße gemessen und die Einhaltung von Grenzwerten mit Konformitätsfaktoren überprüft.

    Wie aufwendig diese Messungen sind, zeigt die untenstehende Grafik. Weitere Details stehen in diesem Pressemappen-Kapitel auf der Media-Website.

  2. Mercedes-Benz vermeidet nicht nur Entstehung von Rohemissionen, sondern reinigt auch sehr aufwändig nach.
    Beispiel OM 654q: Dank weiter entwickelter Abgasnachbehandlung erfüllt der kraftvolle Vierzylinder aus der modernen Motorenfamilie OM 654 bereits heute die erst ab 2020 verbindliche RDE-Norm (Real Driving Emissions) der Stufe 2 und ist nach Euro 6d zertifiziert.

    Durch die motornahe isolierte Anordnung hat die Abgasnachbehandlung einen geringen Wärmeverlust und in den allermeisten Betriebssituationen sehr günstige Arbeitsbedingungen. Zu den weiteren Maßnahmen zählen:

    • Hoch- und Niederdruck-Abgasrückführung einschließlich Kühlung,
    • ein Dieseloxidationskatalysator (DOC) zur Verminderung der Emission von Kohlenmonoxid (CO) und unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC),
    • ein Partikelfilter zur Abscheidung von Rußpartikeln mit kombinierter SCR-Katalysatorfunktion (sDPF),
    • ein SCR-Katalysator (selektive katalytische Reduktion) zur Reduktion von Stickoxiden. Dazu wird dem Abgas vor dem sDPF Ammoniak in Form des Trägermittels AdBlue® zugemischt und aufbereitet, 
              ein zusätzlicher Unterboden-Katalysator (SCR) mit Ammoniak-Sperrkatalysator-Beschichtung (ASC).

Die Abgasnachbehandlung am Beispiel des Dieselmotors OM 654q

Der so genannte NOx-Emissionsdemonstrator aus der Diesel-Pkw-Entwicklung von Mercedes-Benz soll zeigen, wie effizient die Abgasreinigung arbeitet. Das Fahrzeug entspricht bezüglich Motor- und Abgasnachbehandlungssystem sowie Steuergerätesoftware 100 Prozent dem Serienstand. Durch zusätzliche Sensorik und Visualisierungsmöglichkeiten soll die Emissionsperformance auf der Straße in einer Vielzahl von Fahrsituationen „erfahrbar“ werden.

Hier beispielhaft sechs unterschiedliche Fahrten in einem Mercedes-Benz A 220 d (Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,5-4,3 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 118-114 g/km)[2] :

3. Da die Grenzwerte unter allen möglichen Kombinationen der Randbedingungen erfüllt werden müssen, liegen die Emissionen im realen Kundenbetrieb im Regelfall unter den vorgeschriebenen Grenzwerten.

Das Einhalten der Grenzwerte muss in aufwändigen Zertifizierungsmessungen im Labor und auch auf der Straße für jeden Fahrzeugtypen nachgewiesen werden. Dazu werden die Fahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS, engl.: Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Der genaue Ablauf ist hier beschrieben und lässt sich im Video verfolgen.

4. Zahlreiche Fahrzeuge von Mercedes-Benz erfüllen bereits die Euro 6d-Norm:

 

Modell

Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km)[2]

CO2-Emissionen kombiniert (g/km)[2]

A 200 d

4,3-4,0

113-107

A 220 d

4,5-4,3

118-114

B 200 d

4,5-4,2

119-112

B 220 d

4,5-4,4

119-116

CLA 200 d Coupé

4,4-4,1

115-109

CLA 220 d Coupé

4,4-4,2

117-110

CLA 200 d Shooting Brake

4,5-4,2

118-111

CLA 220 d Shooting Brake

4,5-4,4

119-115

GLC 200 d 4MATIC

5,4-5,2

144-137

GLC 220 d 4MATIC

5,4-5,2

144-137

GLC 300 d 4MATIC

5,9-5,7

157-151

GLC 200 d 4MATIC Coupé

5,5-5,2

145-137

GLC 220 d 4MATIC Coupé

5,5-5,2

145-137

GLC 300 d 4MATIC Coupé

6,0-5,8

159-152

GLE 350 d 4MATIC

7,5-7,0

198-184

GLE 400 d 4MATIC

7,5-6,9

199-184

GLS 350 d 4MATIC

7,9-7,6

208-200

GLS 400 d 4MATIC

7,9-7,6

208-201


[1] Veröffentlichung des ADAC vom 23.4.2019; https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/abgas-diesel-fahrverbote/abgasnorm/euro-6d-temp/

[2] Die angegebenen Werte sind die ermittelten „NEFZ-CO2-Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Als Bemessungsgrundlage für die Kraftfahrzeugsteuer kann ein höherer Wert maßgeblich sein.

[3] auto, motor und sport, Heft 13, 6. Juni 2019

[4] https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/abgas-diesel-fahrverbote/abgasnorm/rde-messungen-cf-faktor/?redirectId=quer.rde messung

[5] https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/adac-ecotest-euro-6-diesel-sauberer-als-vorgeschrieben/

Der Diesel ist fit für die Zukunft: Umstellung auf neue Abgasnorm: Neue Mercedes-Benz Pkw erfüllen mindestens Euro 6d-TEMP-Norm
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Emissionsdemonstrator A-Klasse: Der so genannte NOx-Emissionsd emonstrator aus der Diesel-Pkw-Entwicklung von Mercedes-Benz soll zeigen, wie effizient die Abgasreinigung arbeitet. Das Fahrzeug entspricht bezüglich Motor- und Abgasnachbehandlungssystem sowie Steuergerätesoftware 100 Prozent dem Serienstand. (A 220 d: kombinierter Kraftstoffverbrauch 4,5–4,3 l/100 km; kombinierte CO2-Emissionen 118–114 g/km)
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Die Abgasnachbehandlung am Beispiel des Dieselmotors OM 654q
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Mercedes-Benz C 300 d
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Mercedes-Benz C 300 d
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Das Mercedes-Benz Emissionslabor am Standort Stuttgart beinhaltet eine große Fahrzeugabstellfläche für mehr als hundert Fahrzeuge über mehrere Stockwerke mit einem automatisierten Einlagerungssystem. Dort werden die Fahrzeuge bis zu den Messungen bei einer definierten gesetzlich vorgeschriebenen Prüftemperatur vorkonditioniert (engl.: to soak - „konditionieren“, Vorarbeit für die Messung).
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Als Teil der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung der Grenzwerte in einem so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Hierfür werden die Entwicklungsfahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS = Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Die Messkoffer sitzen auf der Anhängekupplung oder finden im Kofferraum Platz.
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Innerhalb der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung verschiedener Grenzwerte nachgewiesen werden. Ein Grenzwert stellt dabei die Partikelmasse im Abgas dar, welche während eines Emissionstests auf einem Filter abgeschieden wird. Zur Bestimmung der abgeschiedenen Partikelmasse wird ein automatisiertes gravimetrisches Messsystem eingesetzt, um maximale Genauigkeit und Reproduzierbarkeit garantieren zu können.
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Innerhalb der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung verschiedener Grenzwerte nachgewiesen werden. Ein Grenzwert stellt dabei die Partikelmasse im Abgas dar, welche während eines Emissionstests auf einem Filter abgeschieden wird. Zur Bestimmung der abgeschiedenen Partikelmasse wird ein automatisiertes gravimetrisches Messsystem eingesetzt, um maximale Genauigkeit und Reproduzierbarkeit garantieren zu können.
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Innerhalb der WLTP-Zertifizierung muss die Einhaltung verschiedener Grenzwerte nachgewiesen werden. Ein Grenzwert stellt dabei die Partikelmasse im Abgas dar, welche während eines Emissionstests auf einem Filter abgeschieden wird. Zur Bestimmung der abgeschiedenen Partikelmasse wird ein automatisiertes gravimetrisches Messsystem eingesetzt, um maximale Genauigkeit und Reproduzierbarkeit garantieren zu können.
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Für die WLTP-Zertifizierung werden im Mercedes-Benz Emissionslabor am Standort Stuttgart Emissionstests auf Rollenprüfständen unter standardisierten und reproduzierbaren Prüfbedingungen durchgeführt. Im Rahmen einer RDE-Straßenmessung wird  im Emissionslabor die PEMS-Anlage vor jeder Messreihe gegen die Prüfstandmesstechnik validiert.
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Im Rahmen der WLTP- und RDE-Zertifizierung werden an den Endrohren des Auspuffs Adapter und Leitungen aus Edelstahl befestigt, um die entsprechende Messtechnik anzuschließen.
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Im Rahmen der WLTP-Zertifizierung werden im Mercedes-Benz Emissionslabor am Standort Stuttgart Emissionstests bei einer Prüfstandstemperatur von 23 °C durchgeführt. Darüber hinaus gibt es einige Klimatests, beispielsweise bei -7 °C, um dem veränderten Fahrzeugverhalten bei niedrigen Temperaturen Rechnung zu tragen.
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Im Rahmen der WLTP-Zertifizierung werden im Mercedes-Benz Emissionslabor am Standort Stuttgart Emissionstests bei einer Prüfstandstemperatur von 23 °C durchgeführt. Darüber hinaus gibt es einige Klimatests, beispielsweise bei -7 °C, um dem veränderten Fahrzeugverhalten bei niedri gen Temperaturen Rechnung zu tragen.
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Im Rahmen einer RDE-Straßenmessung wird bei Mercedes-Benz die PEMS-Anlage (Hintergrund) vor jeder Messreihe gegen die Prüfstandmesstechnik (Vordergrund) validiert.
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Im Rahmen einer RDE-Straßenmessung wird bei Mercedes-Benz die PEMS-Anlage (Hintergrund) vor jeder Messreihe gegen die Prüfstandmesstechnik (Vordergrund) validiert.
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Im Rahmen der WLTP- Zertifizierung werden die Fahrzeuge mit genormtem Zertifizierungskraftstoff betankt.
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Im Rahmen der WLTP-Zertifizierung werden im Mercedes-Benz Emissionslabor am Standort Stuttgart unter Anwesenheit eines technischen Dienstes Emissionstests auf Rollenprüfständen bei standardisierten und reproduzierbaren Prüfbedingungen durchgeführt.
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Im Rahmen der WLTP-Zertifizierung werden im Mercedes-Benz Emissionslabor am Standort Stuttgart unter Anwesenheit eines technischen Dienstes Emissionstests auf Rollenprüfständen bei standardisierten und reproduzierbaren Prüfbedingungen durchgeführt.
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Im Rahmen der WLTP-Zertifizierung werden im Mercedes-Benz Emissionslabor am Standort Stuttgart unter Anwesenheit eines technischen Dienstes Emissionstests auf Rollenprüfständen bei standardisierten und reproduzierbaren Prüfbedingungen durchgeführt.
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In den SHED-Kammern (kurz für engl.: Sealed Housing for Evaporative Determination) des Mercedes-Benz Emissionslabor am Standort Stuttgart erfolgen Messungen von Verdunstungsemissionen.
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Im Rahmen einer RDE-Straßenmessung wird bei Mercedes-Benz die PEMS-Anlage vor jeder Messreihe gegen die Prüfstandmesstechnik validiert.
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Im Rahmen einer RDE-Straßenmessung wird bei Mercedes-Benz die PEMS-Anlage vor jeder Messreihe gegen die Prüfstandmesstechnik validiert.
19C0060_031
Im Rahmen einer RDE-Straßenmessung wird bei Mercedes-Benz die PEMS-Anlage vor jeder Messreihe gegen die Prüfstandmesstechnik validiert.
19C0060_032
Im Rahmen einer RDE-Straßenmessung wird bei Mercedes-Benz die PEMS-Anlage vor jeder Messreihe gegen die Prüfstandmesstechnik validiert.
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Mercedes-Benz Cars Technologiestrategie und Emissionen - Mercedes-Benz S 450
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Kern der Emissions-Zertifizierung sind Emissions- und Verbrauchstests auf Rollenprüfständen. Mercedes-Benz Cars nutzt für die Zertifizierung und die Entwicklung deutlich mehr als drei Dutzend Rollenprüfstände auf drei Kontinenten in Deutschland, USA und China. Durch die Einführung der WLTP-Gesetzgebung mit dem neuen Prüfzyklus WLTC ist der Zertifizierungsaufwand erheblich gestiegen, ebenso durch die besonderen Anforderungen der Plug-in-Hybride und Elektrofahrzeuge.
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