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B-Klasse Electric Drive reduziert CO2-Emissionen um bis zu 64 Prozent: B-Klasse Electric Drive erhält Umweltzertifikat

B-Klasse Electric Drive reduziert CO2-Emissionen um bis zu 64 Prozent: B-Klasse Electric Drive erhält Umweltzertifikat

17.12.2014
Stuttgart
Stuttgart.  Lokal emissionsfrei, im Lebenszyklus mit bis zu 64 Prozent weniger CO2-Emissionen als der vergleichbare Benziner B 180 deutlich klimafreundlicher, großzügig bei Platzangebot und Reichweite (200 km), dabei dynamisch auf der Straße (132 kW Leistung): Die B-Klasse Electric Drive überzeugt auf vielen Feldern. Die hohe Umweltverträglichkeit bestätigten jetzt auch die neutralen Prüfer des TÜV Süd: Der elektrisch angetriebene Sports Tourer von Mercedes-Benz erhielt das Umweltzertifikat nach ISO-Richtlinie TR 14062. Die Auszeichnung basiert auf einer umfassenden Öko-Bilanz der B-Klasse Electric Drive, bei der jedes umweltrelevante Detail dokumentiert wird.
„Durch die Integration von Elektro-Antrieb und Batterien in eine ganz ‚normale’ B-Klasse können wir den Electric Drive nicht nur zusammen mit den anderen B‑Klasse Fahrzeugen auf einem Band fertigen. Vielmehr müssen unsere Kunden keinerlei Kompromisse bei Platzangebot, Sicherheit oder Komfort eingehen“, erläutert Professor Dr. Herbert Kohler, Umweltbevollmächtigter der Daimler AG. „Die B-Klasse Electric Drive ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zum emissionsfreien Fahren.“
Mercedes-Benz analysiert die Umweltverträglichkeit seiner Modelle über deren gesamten Lebenszyklus – von der Produktion über die langjährige Nutzung bis hin zur Altauto-Verwertung. Dies geht weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Das Umweltzertifikat und Erläuterungen dazu werden der Öffentlichkeit mit der Dokumentationsreihe „Life Cycle“ unter zugänglich gemacht.
Bei Betrachtung des gesamten Lebenszyklus – von der Herstellung und Nutzung über 160.000 Kilometer bis zur Verwertung – verursacht die B-Klasse Electric Drive – trotz höherer Emissionen im Produktionsprozess – in Summe 24 Prozent (7,2 Tonnen; mit EU Strom-Mix) bzw. 64 Prozent (19 Tonnen; mit Strom aus Wasserkraft) weniger CO2-Emissionen als ein B 180. Grund dafür ist in erster Linie die hohe Effizienz des Elektroantriebs, wodurch sich in der Nutzungsphase klare Vorteile ergeben. Ein wesentlicher Faktor dabei ist das ausgeklügelte Energiemanagement: So sorgt beispielsweise das optionale radarunterstützte, rekuperative Bremssystem für eine optimale Rückspeisung von Bremsenergie in die Batterie. Dies erhöht die Effizienz des Antriebs weiter und ermöglicht noch größere Reichweiten.
Die CO2-Emissionen in der Nutzungsphase sind dabei von der Art der Stromherstellung abhängig. Über 160.000 Kilometer Fahrbetrieb verursacht  die neue B-Klasse Electric Drive (Normverbrauch ab 16,6 kWh/100 km) bei Bezug von EU Strom-Mix 11,9 Tonnen CO2. Kommt in der Nutzung des Elektrofahrzeugs Strom aus Wasserkraft zum Einsatz, so entfallen auch die weiteren mit der Stromerzeugung verbundenen Umweltwirkungen fast komplett. Der B 180 (Normverbrauch 5,4 l/100 km) dagegen emittiert in der Nutzungsphase 23,8 Tonnen CO2.
Mercedes-Benz B-Klasse Modelljahr 2014, B-Klasse Electric Drive (W242), zirrusweiß
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