Mercedes-Benz S-Klasse: Inbegriff des Automobils

Mercedes-Benz S-Klasse: Inbegriff des Automobils
19.
März 2013
Stuttgart
  • Einzigartige Tradition seit den Anfängen der Marke
  • Überragend in der Summe aller Qualitäten
  • Weltweit das meistverkaufte Fahrzeug der Luxusklasse
Die S-Klasse von Mercedes-Benz steht in einem besonderen Maß für Luxus, Komfort und Sicherheit. Deshalb prägt diese Baureihenfamilie das Image der Marke ausgesprochen nachhaltig. Ihre lange und reichhaltige Historie reicht bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurück.Die starke Traditionslinie der S-Klasse folgt der Philosophie eines Automobils, das rundum überzeugende Antworten auf die Wünsche und Anforderungen seiner Epoche gibt. Das betrifft den Einsatz innovativer Technik und wegweisender Sicherheitssysteme genauso wie Lösungen für höchsten Komfort. Diese Stärken machen jede Generation der
S-Klasse zu einem Vorreiter der Fahrzeugtechnik und lassen die Baureihenfamilie zum Inbegriff des Automobils werden. Ihre Marktpräsenz spiegelt die herausragende Rolle der
S-Klasse wider: Mit mehr als 3,5 Millionen Limousinen, die alleine seit 1951 verkauft werden, ist sie das weltweit erfolgreichste Fahrzeug der Ober- und Luxusklasse.
Vom W 187 zum „Ponton-Mercedes“ (1951 bis 1959)
Die direkte Ahnenreihe der S-Klasse beginnt, als Mercedes-Benz 1951 mit dem Typ 220
(W 187) erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder das Segment der Oberklasse besetzt. Gleichzeitig stellt die Stuttgarter Marke den Repräsentationswagen Typ 300
(W 186) vor. Dieser größte und schnellste Serienwagen deutscher Produktion setzt Maßstäbe für Luxusfahrzeuge. Er wird als „ Adenauer-Mercedes“ bekannt, weil ihn der damalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer als Dienstfahrzeug bevorzugt.
Die nächste Generation der S-Klasse folgt 1954: Der Typ 220 (W 180) ist das erste Mercedes-Benz Sechszylindermodell in selbsttragender Bauweise. Seine moderne Ponton-Karosserie bietet einen bislang nicht gekannten Raumkomfort. Für exzellentes Fahrverhalten sorgt die aus dem Rennsport übernommene hintere Eingelenkpendelachse mit tief liegendem Drehpunkt.
Die „Heckflosse“ und schließlich der 300 SEL 6.3 (1959 bis 1972)
Die 1959 eingeführten „Heckflossen“-Modelle erhalten ihren Beinamen wegen der dezenten Peilstege auf dem Kofferraumdeckel. Die Baureihe 111/112 ist ein Meilenstein der Automobilsicherheit: sie wird mit Béla Barényis Sicherheitskarosserie erstmals in einem Serienautomobil umgesetzt.
In der Tradition der „Großen Mercedes“ stehen die Repräsentationsfahrzeuge des Typ 600 (W 100), die Mercedes-Benz 1963 vorstellt. Das exklusive Spitzenprodukt der Marke ist als Limousine mit normalem und langem Radstand sowie als Landaulet lieferbar. Seine umfangreiche Ausstattung bildet den Stand des technisch Machbaren der Zeit ab.
Als Nachfolger der „Heckflossen“ haben 1965 die klassisch-eleganten Limousinen der Baureihe 108/109 Premiere. Ein besonderer Höhepunkt dieser S-Klasse Generation ist der 1968 präsentierte Typ 300 SEL 6.3. Das Topmodell verfügt über den leistungsstarken
V8-Motor des Typ 600 und bietet Fahrleistungen auf Sportwagenniveau.
Die erste S-Klasse (Baureihe 116, 1972 bis 1980)
Die Baureihe 116 setzt 1972 Maßstäbe mit modernem Design und einer umfassenden Ausstattung für Komfort und Sicherheit. Diese Baureihe heißt als erste offiziell „S-Klasse“, der Buchstabe „S“ gehört bei Mercedes-Benz aber schon länger zur Typbezeichnung der Oberklassefahrzeuge. Ab 1978 ist die Baureihe 116 als weltweit erstes Serienfahrzeug mit Anti-Blockier-System (ABS) erhältlich.
Moderne Klassik (Baureihe 126, 1979 bis 1991)
Zum klaren und modernen Design der 1979 vorgestellten Baureihe 126 passt der Verzicht auf Chrom-Stoßstangen. An ihre Stelle treten Stoßfänger aus Kunststoff. Die Baureihe 126 setzt Maßstäbe hinsichtlich Aerodynamik, Fahrkomfort und Sicherheit. So hat 1981 der Fahrer-Airbag in dieser Baureihe seine Weltpremiere, 1988 dann auch der Beifahrer-Airbag.
S-Klasse der Superlative (Baureihe 140, 1991 bis 1998)
Ein Maximum an Komfort und Leistung bietet die S-Klasse der Baureihe 140, die Mercedes-Benz 1991 vorstellt. Erstmals treibt in den Typen 600 SE und 600 SEL ein V12-Motor eine Limousine der Stuttgarter Marke an. 1995 hat das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP® als Serienausstattung zunächst in den V12-Versionen Weltpremiere.
Die S-Klasse des 21. Jahrhunderts (Baureihe 220, 1998 bis 2005)
1998 kommt die S-Klasse der Baureihe 220 als Höhepunkt der damaligen Produktoffensive von Mercedes-Benz auf den Markt. Im Vergleich zum Vorgänger ist sie von einem schlankeren Design geprägt. Zu den Innovationen dieser S-Klasse gehören das Bedien- und Anzeigesystem COMAND, der Abstandsregeltempomat DISTRONIC, das aktive Fahrwerk Active Body Control ABC (1999) und das vorbeugende Insassenschutzsystem PRE-SAFE (2002).
Exklusiv, sicher, umweltfreundlich (Baureihe 221, 2005 bis 2013)
In der S-Klasse der Baureihe 221 stellt Mercedes-Benz 2005 das integrale Sicherheitskonzept der Marke vor. Es fasst alle Elemente der aktiven und passiven Sicherheit zusammen. So bringt diese S-Klasse Mercedes-Benz der Vision vom sicheren, unfallfreien Fahren einen entscheidenden Schritt näher. In der Baureihe 221 hat 2009 auch das erste Fahrzeug der Luxusklasse mit Hybridantrieb Premiere – der S 400 HYBRID ist zugleich der erste Serien-Pkw mit Lithium-Ionen-Batterie.
Eine Historie automobiler Exzellenz
Die exklusive Tradition der Mercedes-Benz S-Klasse geht zurück bis zum Beginn des
20. Jahrhunderts. Seit damals umfasst das Verkaufsprogramm der Marken Mercedes und Benz – ab 1926 Mercedes-Benz – stets herausragende Modelle der Oberklasse und Luxusklasse. Sie stehen für eine innovative, visionäre Automobiltechnik, die Impulse gibt für die gesamte Automobilentwicklung. Diese Tradition erfüllt die Mercedes-Benz S-Klasse des Jahres 2013 mit neuem Leben.

Medien

Zurück

  • 12C1230_013
    Mercedes-Benz 300 (W 186 / W 189, 1951 bis 1962). Im Bild ein Fahrzeug aus dem Jahr 1952.
  • 12C1230_017
    Mercedes-Benz 220 (W 180, 1954 bis 1956). Im Bild ein Fahrzeug aus dem Jahr 1955.
  • 12C1230_009
    Mercedes-Benz 770 „Großer Mercedes“ (W 07, 1930 bis 1938). Im Bild ein Fahrzeug aus dem Jahr 1931.
  • 12C1230_001
    Mercedes-Simplex 60 PS Reisewagen von Emil Jellinek. Das Fahrzeug gehört seit 1952 zur unternehmenseigenen Fahrzeugsammlung und ist seit vielen Jahren im Mercedes-Benz Museum ausgestellt..
  • 12C1230_005
    Mercedes-Benz Nürburg (W 08, 1928 bis 1933). Im Bild ein Typ Nürburg 460 aus dem Jahr 1929.
  • 12C1230_025
    Mercedes-Benz 600 (W 100, 1963 bis 1981). Im Bild ein Fahrzeug aus dem Jahr 1963.
  • 12C1230_029
    Mercedes-Benz 280 SEL 3.5 (W 108, 1965 bis 1972). Im Bild ein Fahrzeug aus dem Jahr 1972.
  • 12C1230_021
    Mercedes-Benz 220 SE (W 111, 1959 bis 1965). Im Bild ein Fahrzeug aus dem Jahr 1964.
  • 12C1230_033
    Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe 116 (1972 bis 1980). Im Bild ein 450 SEL 6.9 aus dem Jahr 1980.
  • 12C1230_037
    Mercedes-Benz S-Klasse Limousine der Baureihe 126 (1979 bis 1992). Studioaufnahme (Ansicht von rechts vorne) eines Mercedes-Benz 500 SEL, Baujahr 1982.
  • 12C1230_045
    Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe 220 (1998 bis 2005). Im Bild ein S 400 CDI aus dem Jahr 2000.
  • 12C1230_041
    Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe 140 (1991 bis 1998). Im Bild ein 600 SEL aus dem Jahr 1991.
  • 12C1230_049
    Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe 221 (2005 bis 2013). Im Bild ein S 500 aus dem Jahr 2007.
Lade...