Girls’ Day im Mercedes-Benz Werk Hamburg: Mut zur Technik: Hamburgs Schülerinnen (und Schüler) auf EntdeckungsreiseH

Hamburg, 14.04.2011
  • Mercedes-Benz Werk öffnete am 14. April 2011 seine Pforten für 40 Schülerinnen und 20 Schüler aus der Region
  • Seit 2003 veranstaltet das Mercedes-Benz Werk Hamburg einen Girls’ Day
  • Auszubildende organisierten die Betreuung und den Ablauf der Veranstaltung im Werk
Hamburg – Anlässlich des Girls’ Day am 14. April 2011 lud das Mercedes-Benz Werk Hamburg zum Kennenlernen der technischen Ausbildungsberufe ein. Der Einladung folgten 40 Mädchen, aber auch 20 Jungen der 8. bis 10. Klasse. Aufgrund des großen Interesses hat sich das Mercedes-Benz Werk Hamburg entschlossen, in diesem Jahr auch Jungen die Teilnahme zu ermöglichen.
Entdeckungsreise mit besten Aussichten
Für den Girls’ Day im Mercedes-Benz Werk Hamburg konnten sich alle Hamburger Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klasse online unter
bewerben. Unter den diesjährigen jungen Gästen waren auch Mitarbeiterkinder. Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Girls’ Day 2011 von der Ausbildungsleiterin im Werk Hamburg, Andrea Spinder: „Wir freuen uns, wenn es uns gelingt, Euer Interesse für technische Ausbildungsberufe zu wecken. Besonders in der Produktion, wie hier im Mercedes-Benz Werk, bieten sich im technischen Bereich konkrete Einstiegs- und Aufstiegschancen, vor allem für junge Frauen. Also nur Mut, Technik ist keinesfalls eine ausschließliche Männer-Domäne.“
Die Organisation des Girls’ Day lag dementsprechend in der Hand vier junger Frauen, die zu den Auszubildenden im Mercedes-Benz Werk Hamburg gehören. Diese übernahmen ebenfalls die Betreuung der Schülerinnen und Schüler vor Ort im Werk. Am Anfang des Tages standen für die Gäste die obligatorische Arbeitssicherheitsunterweisung und eine Vorstellung der Ausbildungsberufe durch die Auszubildenden. Danach wurden die Schülerinnen und Schüler in vier Gruppen eingeteilt und hatten die Möglichkeit, vier unterschiedliche Stationen im Mercedes-Benz Werk Hamburg kennenzulernen: Nacheinander besuchten sie Pneumatik, Elektrowerkstatt, Presswerk und die Halle mit der Achsenfertigung.
Berufsbilder zum Anfassen
Dass Technik keinesfalls ein trockenes Betätigungsfeld ist, sollte auch das kleine Erinnerungsstück zeigen, das alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Girls’ Day im Rahmen der vier Stationen selbst erstellten: ein Schlüsselanhänger in Würfelform mit Stern. Außerdem konnten die Schülerinnen und Schüler im Presswerk beobachten, wie aus Blechteilen Elefanten geformt werden.
Mit solchen Erlebnissen waren die sechs Stunden des Girls’ Day, der um 8.00 Uhr startete, schnell vorüber. In einer Feedbackrunde nach der letzten Station konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch ihre Gedanken und Fragen rund um die Technik austauschen, bevor der Tag um 14 Uhr endete.
Der Girls’ Day ist ein Mädchen-Zukunftstag, zu dem bundesweit Unternehmen ihre Türen für Schülerinnen öffnen, um diesen technische Berufe vorzustellen. Der Tag soll Mädchen ermutigen, ihr Studienfach oder ihr Berufsfeld aus einer breiten Palette von Angeboten zu wählen, die auch naturwissenschaftliche und technische Bereiche einschließt. Unterstützer des Girls’ Day sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Europäische Sozialfonds für Deutschland und die Europäische Union. Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. verantwortet die Organisation der Initiative.

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