Sicher in den Urlaub: Integrierte Reisemobile auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter erhalten Freigabe für Airbags

Stuttgart, 05.06.2007
  • Airbags in Windlaufchassis für integrierte Reisemobile
  • Erfolgreicher Crashtest mit einem Reisemobil
  • Eindrucksvolle aktive Sicherheit dank Adaptive ESP ®
  • Vorbildliche passive Sicherheit, bis zu sechs Airbags
Jedes Fahrzeug der Marke Mercedes-Benz ist für größtmögliche Sicher­heit bekannt, jede Neuentwicklung mit Stern setzt Maßstäbe in ihrer Klasse. So auch der aktuelle Mercedes-Benz Sprinter, der sich zunehmend als attraktives Basisfahrzeug für hochwertige Reisemobile durchsetzt. Neu: In Verbindung mit definierten Sitzen und Sitzkonsolen ist der Sprinter nun auch als Windlauf für integrierte Reisemobile mit Front-Airbags für Fahrer und Beifahrer zu bekommen. Voraussetzung war ein erfolgreich absolvierter Crash-Test mit einem Reisemobil.
Erfolgreicher Crashtest mit einem Reisemobil
So ein Ereignis erleben auch erfahrene Sicherheits-Spezialisten von Daimler­Chrysler nicht jeden Tag: Ein integriertes Reisemobil steht bereit zum Frontal­crash auf einen massiven Betonblock. Mit einem Tempo von 32 km/h prallt das auf fünf Tonnen ausgeladene Hymermobil auf einem Sprinter-Fahrgestell mit voller Überdeckung auf das Hindernis. Die Front-Airbags lösen rechtzeitig aus und unterstützen im Bedarfsfall den Sicherheitsgurt als Lebensretter Nr.1. In Realität wäre es beim Fahrer und seinem Beifahrer nur zu geringen Verletzungen gekommen.
Das Zusammenspiel der Sicherheitssysteme nehmen die Entwickler von Daimler­Chrysler bei Reisemobilen auf Fahrgestellen besonders intensiv unter die Lupe, denn bestmögliche passive Sicherheit ist nur bei perfekt aufeinander abge­stimmten Komponenten gewährleistet, wie sie beim serienmäßigen Sprinter selbstverständlich sind. Abbau von Aufprallenergie über eine definierte Fahrzeugdeformation, aufeinander abgestimmte Sicherheitsbausteine Gurte, Gurtstraffer, Airbags und Sitze – führen nachweisbar zu einem guten Insassen­schutz. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ist die Freigabe von Airbags möglich.
Dabei spielen Qualität und Position des Sitzes sowie der Sitzkonsole eine entscheidende Rolle. Aufbauhersteller verwenden an dieser Stelle häufig Komponenten von Zulieferern. Die Anforderungen sind hoch, speziell bei Sitzen mit Drehkonsole und integrierten Dreipunkt-Sicherheitsgurten, wie sie üblicherweise in integrierten Reisemobilen verwendet werden.
Enormes Testgewicht von fünf Tonnen
Deshalb legt DaimlerChrysler als Hersteller des Basisfahrzeugs bereits in seinen Aufbaurichtlinien die mögliche Sitzposition für Fahrer und Beifahrer fest. Letzte Sicherheit gibt jedoch nur ein Crashtest. Die hier gewählte Geschwindigkeit von 32 km/h entspricht dem seit vielen Jahren üblichen Aufpralltempo bei Reise­mobil-Crashtests. 32 km/h bedeutet eine Belastung von ca. 20 g, also der 20-fachen Erdbeschleunigung oder der vier- bis fünffachen Belastung während der Fahrt in einer Achterbahn. Bewusst verwendete DaimlerChrysler für das „Worst-Case-Szenario“ ein komplett ausgeladenes Reisemobil auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter 515 CDI mit fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.
Ergebnis des Crash-Tests: Der Mercedes-Benz Sprinter als Reisemobil-Basisfahr­zeug nimmt den größten Teil der Energie auf. Beide Dummies haben nur leichten Kniekontakt mit der nachgiebig gestalteten Oberfläche der Instrumententafel. Sitze und Sitzkonsolen hinterlassen bereits auf den ersten Blick einen nahezu unbeschädigten Eindruck. Die Bilder von zehn Kameras in- und außerhalb des Reisemobils belegen, dass sich die Front-Airbags zum richtigen Zeitpunkt ent­falten und ein zusätzliches Schutzpotential für Kopf und Oberkörper bereit­stellen.
Freigabe für Front-Airbags im Podest-Fahrgestell
In Konsequenz erteilt DaimlerChrysler die Freigabe von Front-Airbags für Fahrer und Beifahrer im Podest- oder Windlauf-Fahrgestell des Sprinter, dem Fahrgestell ohne Fahrerhaus. Voraussetzung: Die geprüften Sitze und Sitzkonsolen werden analog zum Test verwendet und in der vorgegebenen Position montiert. Bereits ab dem bevorstehenden Caravan Salon 2007 Ende August in Düsseldorf werden zahlreiche Marken aus dem In- und Ausland entsprechend ausgerüstete Reisemobile anbieten.
Hervorragende Sicht, wahlweise Bi-Xenon-Scheinwerfer
Mit diesem Schritt ist die Ausstattung des Sprinter mit Sicherheitstechnik umfang­reicher und vorbildlicher denn je. Das hohe Sicherheitsniveau beginnt mit hervorragender Sicht durch großflächige Scheiben und Außenspiegel mit Weit­winkelfeld. Im Gehäuse der Spiegel sind die Seitenblinker mit großer Signal­wirkung installiert. Die serienmäßigen Halogen-H7-Scheinwerfer erzielen bei Dunkelheit eine große Lichtausbeute. Optional erhält der Sprinter als einziges Modell seiner Klasse Bi-Xenon-Scheinwerfer. Sie sind mit einem statischen Abbiege- und Kurvenlicht verbunden
Adaptive ESP ® bei allen Modellen Serienausstattung
Bei allen Modellen einschließlich der Fahrgestelle zählt das elektronische Stabilitäts­programm Adaptive ESP ® zum Serienumfang. Neben den bekannten Parametern verfügt es über eine Massen- und Schwerpunktermittlung (Load Adaptive Control). Es ist damit für die unterschiedlichsten Beladungssituationen geeignet und stellt sich mit seiner feinfühligen Regelung automatisch auf die verschiedenen Reisemobil-Aufbauten mit ihrer unterschiedlichen Gewichts­verteilung ein.
Bestandteil des ESP ® sind außerdem das Antiblockiersystem ABS, die Antriebs-Schlupfregelung ASR, die elektronische Bremskraftverteilung EBV und der Brems­assistent (BAS). Eine optionale Erweiterung von Adaptive ESP ® ist der Anfahrassistent AAS: Er verhindert ungewolltes Zurückrollen beim Anfahren am Berg während des Wechsels vom Brems- aufs Gaspedal. Serienmäßig rollen alle Sprinter auf 16-Zoll-Rädern, Voraussetzung für Bremsscheiben mit großem Durch­messer und eine standfeste Bremsanlage, die mit hoher Leistungsfähigkeit Maßstäbe setzt.
Vorbildliche passive Sicherheit, bis zu sechs Airbags
Bei allen Kastenwagen, Kombis sowie den Fahrgestellen mit Fahrerhaus gehört ein Fahrer-Airbag zum Serienumfang. Der Airbag für den Beifahrer sowie Window­bags und Thoraxbags werden auf Wunsch geliefert. Damit schützen bis zu sechs Airbags die Insassen eines Mercedes-Benz Sprinter. Die Dreipunkt-Sicher­heitsgurte verfügen auf den vorderen Sitzplätzen über Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer. Die crashgeprüften Kopfstützen sind individuell einstellbar.
Bei einem Unfall baut der Sprinter unter anderem über seine Längsträger und den Antriebstrang definiert Energie ab. Intelligente Reparatursysteme wie ein geschraubtes Frontmodul oder so genannte Reparaturschuhe zum Austausch von Längsträger-Segmenten sowie geteilte Seitenwände bei den geschlossenen Auf­bauten halten die Kosten bei der Beseitigung von Unfallschäden niedrig. Breite Rammschutzleisten an den Seiten verhindern teure Schäden bei kleinen Rempeleien.

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