Ansprechpartner

Verfügbare Medien

Teilen

Neue hochgeländegängige Mercedes-Benz Unimog U 4023 und U 5023: Neuer Maßstab für Perfektion im Gelände

Neue hochgeländegängige Mercedes-Benz Unimog U 4023 und U 5023: Neuer Maßstab für Perfektion im Gelände

25.03.2015
Stuttgart/Horstwalde
  • Hohe Effizienz durch neue BlueTec 6-Motorengeneration
  • Neuer Motornebenabtrieb erweitert Einsatzmöglichkeiten
  • Hoher Fahrkomfort im Gelände durch neues Fahrerhaus-Lagerungskonzept
  • Beste Arbeitsbedingungen in der neuen Fahrerkabine
  • Neue Reifendruck-Regelanlage Tirecontrol plus mit intuitiver Bedienung
Die anspruchsvollen Streckenabschnitte auf dem Off-Road-Parcours südlich von Berlin bringen die bekannten Stärken der legendären Kurz­hauber Unimog voll zur Geltung, nämlich ihre überragenden Fahreigenschaften in schwierigem Gelände. Diese konnten bei der neuen Generation sogar noch ver­bessert werden, was an der veränderten Position des Motors liegt.
Neues Mittelmotorkonzept mit mehrfachem Vorteil
Die Einführung der Dieselmotoren nach der europäischen Abgasnorm Euro VI – für das gesamte Nutzfahrzeugprogramm von Mercedes-Benz war dies im Jahr 2013 vorfristig erfolgt – ging beim hochgeländegängigen Unimog einher mit der Entwick­lung eines neuen Mittelmotorkonzepts. Der Motor wurde um einen Meter nach hinten verlegt, was nicht nur bei der Unterbringung der durch Euro VI erforderlichen Zusatzaggregate half, sondern auch einen direkten Nebenabtrieb vom Motor ermöglicht. Die Geräte können auf diese Weise unabhängig von der Fahrt arbeiten. Der Geräteabtrieb vom Getriebe ist weiterhin möglich.
Hoher Wirkungsgrad der Motoren
Herzstück des neuen Mittelmotor-Konzepts ist der Euro VI-Dieselmotor. Zum Ein­satz kommt der neue drehmomentstarke BlueTec 6-Motor aus der Motorbaureihe OM 934, ein Vierzylinder mit 170 kW (231 PS) Leistung und einem Hubraum von 5,1 l. Der hohe Wirkungsgrad zeigt sich in einem höheren Drehmoment von 900 Nm, das über den gesamten Hauptfahrbereich von 1200/min bis 1600/min konstant zur Verfügung steht. Die technische Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h ist für längere Transportwege und den Autobahnverkehr absolut tauglich.
Trotz des hohen konstruktiven Aufwands zur Einhaltung von Euro VI kombinieren die neuen hochgeländegängigen Unimog einen niedrigen Kraftstoffverbrauch mit reduzierten Schadstoffemissionen, Zuverlässigkeit, hoher Lebenserwartung und langen Wartungsintervallen. Neben der motorinternen gekühlten Abgasrückführung erfolgt die Abgasreinigung durch ein nacheinander geschaltetes System aus geschlossenem Partikelfilter, AdBlue-Eindüsung und SCR-Katalysator. Besonders positiv: Bei den neuen Unimog ist mit den Euro VI-Motoren eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um bis zu drei Prozent erreicht worden. Dies kommt nicht zuletzt der Umweltverträglichkeit der Motoren zugute, die ohnehin schon bis zu 90 Prozent weniger Emissionen und Partikel abgeben als die der Vorgängermodelle.
Getriebe: Kürzere Schaltzeiten und neue Bedienung
Das Unimog-Getriebe wurde optimiert und leistungsgesteigert, so dass die Schalt­zeiten jetzt kürzer sind und die Lebensdauer erhöht wurde. Die Getriebebedienung erfolgt über den Lenkstockhebel an der Lenksäule, welcher auch die Schnell­reversierfunktion EQR (electronic quick reverse) beinhaltet. Wie bisher stehen acht Vorwärts- und sechs Rückwärtsgänge zur Verfügung, optional auch eine Gelände­gruppe für Offroad-Einsätze im Geschwindigkeitsbereich zwischen 2,5-35 km/h.
Gesteigert wurde auch die Sicherheit: Die neue Motorbremse ist eine doppelt getaktete Dekompressionsbremse, die beim OM 934 eine Bremsleistung bis zu 180 kW entfaltet. Jeder Zylinder im Motor verfügt über eine eigene Motorbrems­einheit. Die hohe Bremsleistung vermindert den Verschleiß der Radbremssysteme deutlich und leistet auf diese Weise einen großen Beitrag zur Gesamtwirtschaftlich­keit. Offroad-ABS ist Standard.
In den neuen Typbezeichnungen der großen Unimog steckt wie bei allen schweren Nutzfahrzeugen von Mercedes-Benz die PS-Zahl, hier 230, die ersten zwei Ziffern stehen für die Fahrzeugtypen. Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Typen liegt in den Achsen und im Rahmen und damit in den Achslasten und im Gesamtgewicht, beim U 4023 beträgt es maximal 10,3 t, beim U 5023 sind es maximal 14,5 t.
Noch mehr Platz im Fahrerhaus-Klassiker
Dieses Fahrerhaus ist ein Klassiker – es prägt das Erscheinungsbild des Unimog, heute als Baureihe der hochgeländegängigen Unimog – seit dem Jahre 1974. Im Vergleich zum Vorgänger wurde das neue Fahrerhaus nun auch in der Serie um 120 mm verlängert und etwas erhöht. Zusammen mit der Verlagerung der Getriebe­bedienung von der Mittelkonsole zum Lenkstockhebel sind die Platzverhältnisse im Fahrerhaus-Innenraum wesentlich großzügiger geworden. Im Interieur profitiert der Unimog von der neuen Ausstattung - Multifunktionslenkrad, verstellbare Lenksäule, Lenkstockhebel, Multifunktionstasten, Kombiinstrument mit großem Display sowie neue verstärkte Heizungs- und Klimaanlage, all dies sind optimale Bedingungen für den Fahrer. Durch die geänderte Anordnung zahlreicher Bedienelemente in der Dachkonsole ist auch der Durchstieg vom Fahrer- zum Beifahrersitz wesentlich be­quemer geworden. Und die Sitzposition im schwingungsarmen Bereich hinter der Vorderachse sowie das neue Fahrerhaus-Lagerungskonzept ermöglichen komfor­tables Fahren gerade im Gelände. Überhaupt genießen Fahrer und Mitfahrer im neuen Unimog hohen Lkw-Komfort, was für ein Spezialfahrzeug dieser Art nicht selbstverständlich ist.
Passender Reifendruck im Display eingestellt
Völlig neu konzipiert wurde die Reifendruck-Regelanlage Tirecontrol plus. Nun kann der für den jeweiligen Einsatz passende vorkonfigurierte Reifendruck einfach und komfortabel im Display über die Auswahl der Programme eingestellt werden. Vorge­geben sind die Modi „Straße“, „Sand“ und „ Schlechtweg“. Außen zeigen der dyna­misch gestaltete Kühlergrill und die neuen Stoßfänger mit modernen Leuchten auf den ersten Blick, dass hier eine neue Unimog-Generation im Einsatz ist. Die Leuchten sehen nicht nur gut aus, sie spenden auch eine bessere Sicht dank breiterem Lichtkegel, vergrößerter Reichweite und Tagfahrlicht. Auf Wunsch optimiert ein neues Kamera-Monitorsystem zusätzlich die Sichtverhältnisse rund­um, vor allem im Nahbereich unmittelbar vor dem Fahrzeug – ein Plus etwa bei Betrieb einer Seilwinde oder beim Andocken von Frontanbaugeräten.
Völlig neu gestaltet wurde auch das Aufstiegskonzept zum Fahrerhaus mit einem komfortablen und sicheren, je nach Kundenwunsch zwei- oder dreistufigem Auf­stieg. Das Unimog-Fahrerhaus ist kippbar, das vereinfacht Wartung und Reparatur. Auch in der neuen Baureihe ist der hochgeländegängige Unimog ab Werk mit der charakteristischen Doppelkabine mit Platz für bis zu sieben Personen lieferbar.
Perfektion im Gelände
Das große Plus des hochgeländegängigen Unimog, seine optimalen Fahreigen­schaften in schwerem Gelände, blieb unangetastet. In einzelnen Punkten wurden die Stärken weiter ausgebaut. Dass der Rahmen dieser Unimog geschweißt ist, ein­schließlich der Rohrquerträger, garantiert die extrem gute Robustheit und Verwin­dung von bis zu 600 mm bei der Fahrt im Gelände. Die Achsverschränkung von bis zu 30 Grad macht die Schubrohrtechnik in Verbindung mit den Schraubenfedern möglich, indem sie die Achsen über Schubrohr und Schubkugel am Getriebe an­bindet. Portalachsen, der niedrige Fahrzeugschwerpunkt und extrem günstige Werte bei Böschungswinkel (vorn 44 Grad, hinten 51 Grad), Rampenwinkel (34 Grad) und der Steigfähigkeit (45 Grad) – das alles macht den hochgelände­gängigen Unimog komplett. Dazu kommen die Watfähigkeit von maximal 1,20 m und ein seitlicher Neigungswinkel von 38 Grad. Die Fahrt in Extremsituationen mit zugeschaltetem Allradantrieb wird von den zuschaltbaren Differenzialsperren und der Reifendruck-Regelanlage unterstützt. Seit jeher gehört die Single-Bereifung zum Unimog-Konzept, die Hinterräder folgen dem Vorderrad exakt in einer Spur und nutzen so die Festigkeit der bereits verdichteten Fahrfläche.
Hohe Belastbarkeit
Mercedes-Benz Unimog sind robust und zuverlässig und auf lange Fahrzeuglebens­zyklen ausgelegt. Der komplett geschweißte Rahmen oder die gekapselten Fahr­werksteile stehen für den Anspruch, höchste Belastungen aufzunehmen. Die Achsen sind verstärkt, alle wichtigen Aggregate sind geschützt oder liegen im geschützten Bereich - das gilt selbstverständlich auch für Wasserdurchfahrten innerhalb der garantierten Watfähigkeit von 1,20 m. Und wenn es beim Feuerwehr­einsatz ganz heiß her geht, greift der optional lieferbare Hitzeschutz. Er schirmt alle funktionswichtigen Leitungen, AdBlue-Tank und Katalysator sowie Batterie und Bremsaggregate wirkungsvoll gegen hohe Temperaturen ab.
Extremeinsätze in der ganzen Welt
All das macht deutlich, warum der hochgeländegängige Unimog einen solch hervor­ragenden Ruf auf der ganzen Welt genießt. Extremeinsätze im Gelände sind an der Tagesordnung im schweren Winterdienst, bei der Waldbrandbekämpfung, im Kata­strophenschutz, bei Kraneinsätzen, im Pipelinebau, bei Expeditionen, der Bergung von Menschen und Maschinen und nicht zuletzt auch im Personentransport – überall, wo die Straßen in schlechte Wege und freies Gelände übergehen, haben die Unimog U 4023 und U 5023 ihr angestammtes Terrain. Eine große Zahl darauf spezialisierter Geräte- und Aufbauhersteller versetzt mit ihren Entwicklungen den Unimog in die Lage, schwierige Aufgaben notfalls auch in schwerem Gelände zu bewältigen.
Pluspunkte: Wirtschaftlich, effizient und wartungsfreundlich
Trotz der durch die Euro VI-Norm entstandenen Herausforderungen konnten die Konzeptvorteile der neuen hochgeländegängigen Unimog-Baureihe weiter ausge­baut werden. Völlig eigenständig konzipiert, profitiert sie zugleich von der Nähe zu den Großserien-Lkw von Mercedes-Benz. Durch die Konzentration und die daraus resultierende gemeinsame Nutzung der Produktionsprozesse in Wörth werden eine äußerst effiziente Fertigung, eine hohe Qualitätsabsicherung und eine schnelle Ver­fügbarkeit von Ersatzteilen ermöglicht.
Weltweit stehen 650 Service-Stützpunkte in über 130 Ländern für Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen bereit. Spezielle Service-Angebote und Finanzdienst­leistungen runden das Gesamtpaket ab.
Unimog hochgeländegängig für Kommunaleinsatz, Einsatzmöglichkeit bei Hochwasser
15A250
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Bau RWE Tagebau Gelände mit Kran
15C284_001
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Bau RWE Tagebau Gelände mit Kran
15C284_003
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Bau RWE Tagebau Gelände mit Kran
15C284_004
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Bau RWE Tagebau Gelände mit Kran
15C284_002
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Feuerwehr Waldbrandbekämpung Südfrankreich
15C284_009
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Bau RWE Tagebau Gelände mit Kran
15C284_006
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Bau RWE Tagebau Gelände mit Kran
15C284_005
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Bau RWE Tagebau Gelände mit Kran
15C284_007
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Bau RWE Tagebau Gelände mit Kran
15C284_008
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Feuerwehr Waldbrandbekämpung Südfrankreich
15C284_010
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Feuerwehr Waldbrandbekämpung Südfrankreich
15C284_011
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Feuerwehr Waldbrandbekämpung Südfrankreich
15C284_013
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Feuerwehr Waldbrandbekämpung Südfrankreich
15C284_012
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Feuerwehr Waldbrandbekämpung Südfrankreich
15C284_015
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - THW Technisches Hilfswerk
15C284_018
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - THW Technisches Hilfswerk
15C284_019
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - THW Technisches Hilfswerk
15C284_022
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - THW Technisches Hilfswerk
15C284_024
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - THW Technisches Hilfswerk
15C284_025
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - THW Technisches Hilfswerk
15C284_026
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023
14C1280_017
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023
14C1280_033
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023
14C1280_025
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023
14C1280_051
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023
14C1280_044
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023
14C1280_057
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023
14C1280_052
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023
14C1280_064
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Einsatz in der Landwirtschaft
15A249
Mercedes-Benz Unimog hochgeländegängig Euro VI U 4023/U 5023 - Bau RWE Tagebau Gelände mit Kran
15A261
Unimog hochgeländegängig Euro VI, Interieur, Instrumententafel
13C429_69
Unimog hochgeländegängig Euro VI im Geländeeinsatz (Testgelände Ötigheim)
14A1009
Unimog hochgeländegängig Euro VI im Geländeeinsatz (Testgelände Ötigheim)
14C1280_026
Unimog hochgeländegängig Euro VI, technische Details, Achsen
14C1280_055
Unimog hochgeländegängig Euro VI im Geländeeinsatz (Testgelände Ötigheim)
14C1280_047
Unimog hochgeländegängig Euro VI im Geländeeinsatz (Testgelände Ötigheim)
14C1280_049
Unimog hochgeländegängig Euro VI, technische Details, Achsen
14C1280_056
Kommunal Live 2013: Neuer Unimog hochgeländegängig U 4023 / U 5023 (UHE), Feuerwehr, Waldbrand, Waldbrandbekämpfung
13C429_58
Mercedes-Benz Unimog U 5023, Exterieur, weiß, OM 934 Euro VI mit 170 kW (231 PS), 5,1 L Hubraum, Getriebe UG 100/8, zuschaltbarer Allradantrieb;
13C429_59


Lade...