Factsheet: Start der neuen C-Klasse im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz

Factsheet: Start der neuen C-Klasse im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz
16.
März 2021
Stuttgart

Mercedes-Benz produziert die C-Klasse maximal flexibel, effizient und digital vernetzt

  • Im Mercedes-Benz Werk Bremen rollen ab sofort Limousine und T-Modell der neuen C-Klasse
    vom Band. Die Produktion der volumenstärksten Baureihe des vergangenen Jahrzehnts von Mercedes-Benz startet in Bremen, dem Lead-Werk im globalen C-Klasse Produktionsverbund. In Kürze folgt der Startschuss an den internationalen Standorten in Peking, China und East London, Südafrika.
  • Bald darauf folgen Plug-in-Hybride – ein weiterer Schritt der „Electric first“ Strategie im Produktionsprogramm von Mercedes-Benz. Die Batteriesysteme dafür liefert die Mercedes-Benz Batteriefabrik im polnischen Jawor.
  • Die lokale Produktion in China für China ist für Mercedes-Benz ein entscheidender Erfolgsfaktor. China ist seit 2016 der größte Absatzmarkt für die C-Klasse Limousine. Das Werk in Peking produziert für den chinesischen Markt die Langversion der C-Klasse.
  • In East London werden Rechts- und Linkslenker-Limousinen für den weltweiten Export gebaut.
  • Modernste Produktionsmethoden und -prozesse, beispielsweise ein völlig neues Rohbau-System, steigern die Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit. Auch die Lackiererei im Werk East London reduziert dank neuartiger Technologien den Energieverbrauch pro Fahrzeug um 25 Prozent.

„Mit dem Produktionsstart der neuen C-Klasse stellt unser globales Produktionsnetzwerk einmal mehr seine große Flexibilität unter Beweis. Unsere Teams in drei Werken auf drei Kontinenten haben erstklassig zusammengearbeitet, um die Anlaufkaskade zu meistern. So entstehen in unseren modernen Werken großartige Fahrzeuge wie die neue C-Klasse“, sagt Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG, Produktion und Supply Chain Management. 

Rohbau der Zukunft: Hochflexible Fertigung

  • Unterschiedliche Modell- und Antriebsvarianten lassen sich bei Mercedes-Benz jetzt bereits im Rohbau flexibel abbilden und fertigen.
  • Erstmals kommt das neue Rohbau-System bei der C-Klasse Produktion im Mercedes-Benz Werk Bremen zum Einsatz: Während im traditionellen Rohbau die Karosserie-Einzelteile in einer Linie gefertigt werden, besteht der neue Rohbau aus verschiedenen Fertigungszellen, den sogenannten „Cubes“, die sich flexibel miteinander kombinieren lassen.
  • Die Cubes sind untereinander voll vernetzt, um die Vorteile von Big Data zu nutzen.
  • Das neue Rohbau-System wird sukzessive in den Mercedes-Benz Werken weltweit zum Einsatz kommen.

Modernes Montagesystem: Effiziente Bündelung der Technik

  • Die Produktion von Fahrzeugen mit unterschiedlichen Antrieben spielt auch in der Montage des Mercedes-Benz Werks Bremen die entscheidende Rolle. Hier wird die C-Klasse auf derselben Linie gebaut wie der GLC, das GLC Coupé sowie der rein elektrische EQC (Stromverbrauch kombiniert: 21,5 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km)[1].
  • Gefragt ist damit auch hier maximale Flexibilität: Eine neue TecLine bildet in Bremen wie in der Factory 56 am Standort Sindelfingen das Montagesystem der Zukunft ab. Die TecLine bündelt komplexe Anlagentechnik an einer zentralen Stelle. Umbauarbeiten sind damit noch einfacher und schneller umsetzbar.
  • Fahrerlose Transportsysteme haben das klassische Fließband abgelöst.

Maximale Transparenz: Digitales Produktions-Ökosystem MO360

  • Mercedes-Benz Cars Operations 360 (MO360) macht die komplexe Fahrzeugproduktion transparent und hocheffizient. Das neue digitale Ökosystem umfasst eine Familie von Softwareapplikationen, die durch gemeinsame Schnittstellen und einheitliche Benutzeroberflächen verbunden sind.
  • Im Mercedes-Benz Werk Bremen wird die Applikation „Digitales Shopfloormanagement“ in allen Gewerken verwendet – vom Presswerk über den Rohbau und die Oberflächenbearbeitung bis zur Montage. Damit lassen sich sämtliche Produktionsdaten in Echtzeit verfolgen.
  • Mit der MO360 Anwendung QUALITY LIVE lässt sich die Qualität eines Fahrzeugs in Echtzeit überprüfen. Dabei greift QUALITY LIVE auf sämtliche Daten zurück, die im Produktionsprozess erfasst werden.

Nachhaltige Mobilität: Maßnahmen in der Produktion spielen entscheidende Rolle

  • Auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität spielt neben den Fahrzeugen auch die Produktion bei Mercedes-Benz eine ganz entscheidende Rolle. Die eigenen Werke werden ab 2022 CO2-neutral produzieren.
  • Bei Mercedes-Benz werden Modelle mit alternativen Antrieben wie die Plug-in-Hybride der neuen C-Klasse flexibel und damit nachhaltig in die laufende Serienfertigung und in die bestehenden Anlagen integriert – sowohl in der Montage als auch im Rohbau.
  • In der Oberflächenbearbeitung sorgt ein neuer KTL-Trockner, der für den Korrosionsschutz der Fahrzeuge zuständig ist, für eine Energieeinsparung von rund 24 Prozent gegenüber herkömmlichen Anlagen.
  • Zudem tragen Dachbegrünungen wie die insgesamt 40.000 m² auf der neuen Rohbau-Halle zum Ausgleich der versiegelten Bodenflächen bei und sorgen zugleich für eine verbesserte Temperierung.

Michael Frieß, Standortverantwortlicher und Leiter der Produktion im Mercedes-Benz Werk Bremen:

„Unsere Bremer Mannschaft hat in den letzten Monaten Großartiges geleistet. Trotz eines herausfordernden Jahres haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Anlauf der neuen C-Klasse erfolgreich gestemmt und zugleich unsere Kolleginnen und Kollegen in den anderen C-Klasse Werken optimal unterstützt. Darauf sind wir stolz und freuen uns schon heute auf weitere Bremer Anlauf-Highlights im Jahr 2021.“

Michael Peters, Betriebsratsvorsitzender des Mercedes-Benz Werks Bremen:

„Unsere Kolleginnen und Kollegen haben einmal mehr ihre Anlaufstärke bewiesen. Wir freuen uns sehr mit allen über die neue C-Klasse „made in Bremen“. Wir stehen schon immer für großen Teamgeist und viel Erfahrung, die bei Neuanläufen besonders zum Tragen kommen. So können wir am Standort Bremen absolut positiv in die Zukunft schauen!“

[1] Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Der Stromverbrauch ist abhängig von der Fahrzeugkonfiguration. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch" neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Ansprechpartner

  • Globale Wirtschaftskommunikation Mercedes-Benz Cars Werke Bremen, East London, Tuscaloosa
  • Tel: +49 176 30997918
  • Managerin Globale Wirtschaftskommunikation Mercedes-Benz Cars Produktion & Supply Chain Management
  • Tel: +49 160 8614753

Medien

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Durch den Einsatz von digitalen Tools wie Augmented-Reality-Brillen ist im weltweiten C-Klasse Produktionsverbund von Mercedes-Benz auch bei Einschränkungen aufgrund der Covid-19 Pandemie der direkte Austausch möglich. So lassen sich neue Methoden oder Fehlerdiagnosen dank hochauflösender Bildübertragungen in Echtzeit visualisieren.
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Die klassische Linie im Rohbau wird im Mercedes-Benz Werk Bremen erstmals durch ein neues Rohbau-System abgelöst. Die Karosserie-Einzelteile befinden sich dabei in verschiedenen Fertigungszellen, die flexibel miteinander kombiniert werden können.
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Digitale Tools unterstützen die Beschäftigten in der Produktion im Mercedes-Benz Werk Bremen und sorgen für maximale Transparenz.
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Die Produktion von Fahrzeugen mit unterschiedlichen Antrieben spielt auch in der Montage des Mercedes-Benz Werks Bremen die entscheidende Rolle. Hier wird die C-Klasse auf derselben Linie gebaut wie GLC, GLC Coupé sowie der rein elektrische EQC (Stromverbrauch kombiniert: 21,5 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km)
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In der Aggregate-Endmontage im Mercedes-Benz Werk Bremen werden die Mitarbeiter über Fahrerlose Transportsystemen (FTS) mit exakt den Bauteilen versorgt, die sie für die Montage unterschiedlichster Antriebe benötigen - vom konventionellen Verbrenner über Plug-in-Hybride bis zum Elektroantrieb.
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Im Mercedes-Benz Werk Bremen rollt ab sofort die neue Generation der C-Klasse vom Band. In Kürze folgt der Startschuss an den internationalen Standorten in Peking, China und East London, Südafrika.
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Im Mercedes-Benz Werk Bremen entstehen ab sofort Limousine und T-Modell der C-Klasse. In Kürze folgen auch Plug-in-Hybride.
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Michael Frieß, Standortverantwortlicher und Leiter der Produktion im Mercedes-Benz Werk Bremen (rechts), und Michael Peters (links), Betriebsratsvorsitzender des Mercedes-Benz Werks Bremen, mit der neuen C-Klasse. Diese läuft ab sofort im Mercedes-Benz Werk Bremen und in Kürze im gesamten globalen C-Klasse Produktionsverbund vom Band.
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Produktionsstart im Mercedes-Benz Werk Bremen: Michael Frieß, Standortverantwortlicher und Leiter der Produktion im Mercedes-Benz Werk Bremen (2.v.l.), und Michael Peters (links), Betriebsratsvorsitzender des Mercedes-Benz Werks Bremen, freuen sich gemeinsam mit der Mannschaft über den erfolgreichen Produktionsstart.
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Im Mercedes-Benz Werk Bremen rollt ab sofort die neue Generation der C-Klasse vom Band. Die Produktion der volumenstärksten Baureihe des vergangenen Jahrzehnts von Mercedes-Benz startet in Bremen, dem Lead-Werk im globalen C-Klasse Produktionsverbund. In Kürze folgt der Startschuss an den internationalen Standorten in Peking, China und East London, Südafrika.
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Im Mercedes-Benz Werk Bremen rollt ab sofort die neue Generation der C-Klasse vom Band. Die Produktion der volumenstärksten Baureihe des vergangenen Jahrzehnts von Mercedes-Benz startet in Bremen, dem Lead-Werk im globalen C-Klasse Produktionsverbund. In Kürze folgt der Startschuss an den internationalen Standorten in Peking, China und East London, Südafrika.
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