Mercedes-Benz

Mercedes-Benz Actros

  • Bereits über 100 000 Actros der neuen Generation ausgeliefert
  • Flaggschiff aus Wörth erfolgreichster Schwer-Lkw
  • Wirtschaftlich, sicher und komfortabel auch im kommunalen Einsatz

Die Erfolgsgeschichte des Mercedes-Benz Actros setzt sich fort. Vor kurzem hat das Werk Wörth den 100 000sten Actros der aktuellen Generation ausgeliefert. Das Flaggschiff der Produktpalette von Mercedes-Benz Lkw überzeugt unverändert durch Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Fahrdynamik und Komfort. Der Actros ist heute mit der neuesten, verbesserten Gene­ration des Motors OM 471 verfügbar.

Das Aggregat spart im Vergleich zum Vorgängermotor nochmals bis zu drei Prozent Kraftstoff ein und senkt analog die CO2-Emissionen. Darüber hinaus kann der Tempomat Predictive Powertrain Control (PPC) den Kraftstoffver­brauch um bis zu fünf Prozent reduzieren.

Durch die Einführung des neuen Actros nach Abgasstufe Euro VI, PPC und der neuesten Motorengeneration des OM 471 ist der Durchschnittsver­brauch im Vergleich zum bewährten Actros Vorgängermodell um bis zu 13 Prozent gesunken.

Wirtschaftlich und komfortabel auch im kommunalen Einsatz

Der Mercedes-Benz Actros hat sich nicht nur als Fernverkehr-Spezialist bewährt, sondern auch bei Kunden aus dem Kommunalbereich Anerken­nung gefunden. So eignet er sich – dank flexibler Aufbaumöglichkeiten – hervorragend zum Winterdienst auf Autobahnen oder auch beispielsweise als Abrollkipper.

Für niedrige Verbrauchswerte sorgt die Optimierung des Gesamtfahrzeugs im Windkanal. Ein bislang einzigartiges Ausstattungsdetail: eine Heizung mit Restwärmeausnutzung.

Das serienmäßige - und auch abbestellbare - Telematiksystem wertet fortlaufend den Fahrstil aus. Der Fahrer erhält aus den gewonnenen Daten Analysen und Tipps zu seiner momentanen Fahrweise. Für maximalen Fahrkomfort und Fahrsicherheit sorgt eine serienmäßige Luftfederung an der Hinterachse.

Die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung arbeitet exakt und zielgenau. Eine variable Lenkkraftunterstützung spart zudem Kraftstoff. Zur Verfügung stehen Sicherheitssysteme wie ein Abstandsregel-Assistent mit neuer Stop-and-go-Funktion, ein Spurhalte-Assistent, der Stabilitätsregel-Assistent sowie der Notbrems-Assistent Active Brake Assist 3.

 

Mercedes-Benz Antos

  • Weltneuheit: erster Antos mit Allison-Wandlergetriebe (Automatik)
  • Neue Motorengeneration bringt höchste Effizienz
  • Sicherheitsrelevante Assistenzsysteme
  • Optimierter Arbeitsplatz

Der Mercedes-Benz Antos mit 18 bis 26 t zulässigem Gesamtgewicht (zGG) und 40 t Gesamtzuggewicht ist im schweren Verteilerverkehr zu Hause. Wirtschaftlichkeit, sicheres Handling und Umweltfreundlichkeit sind Eigenschaften, mit denen das Fahrzeug auch im Kommunalbetrieb punktet.

Im Angebot sind zwei- und dreiachsige Sattelzugmaschinen mit jeweils vier Radständen, zweiachsige Fahrgestelle in elf Radständen, dreiachsige Varianten mit Vor- oder Nachlaufachse sowie mit zwillingsbereifter Nach­laufachse. Der Rahmen ist mit einem durchgängigen Lochraster und variablen Verlängerungen aufbaufreundlich.

Erstmals zeigt Mercedes-Benz einen Antos mit Allison Wandler-Automatik. Das Exponat mit der Typenbezeichnung 2535 L 6x2 im Außengelände der Münchner Messe ist ein Pritschenfahrgestell.

Neue Motorengeneration bringt höchste Effizienz

Unterschiedliche regionale Topografien und verschiedene Beladungen erfordern ein entsprechendes Spektrum an Motorleistungen. Die Spanne umfasst vier Reihensechszylinder mit 7,7 l, 10,7 l, 12,8 l und 15,6 l Hub­raum. Die Leistung reicht von 175 kW (238 PS) für leichtere Einsätze als Solofahrzeug bis hin zu 460 kW (625 PS) für schwere Last- und Sattelzüge. Höchste Effizienz ist bei den schweren Mercedes-Benz-Motoren selbstver­ständlich: Alle Aggregate kombinieren einen temperamentvollen Antritt und hohe Laufruhe mit geringem Verbrauch an Kraftstoff und AdBlue und langen Wartungsintervallen von bis zu 120 000 km für den Motorölwechsel.

Mercedes-Benz erleichtert den Alltag des Antos-Fahrers speziell bei Rangier­manövern an engen Abladestellen sowie im Stadtverkehr durch den serien­mäßigen Einsatz von vollautomatisierten, schnell schaltenden Mercedes PowerShift-3-Getrieben mit acht oder zwölf Gängen. Passend zu Motor und Einsatzgebiet stehen für den Antos insgesamt sechs Getriebevarianten – bis hin zur Variante mit 16 Gängen – bereit.

Sicherheitsrelevante Assistenzsysteme

Serienmäßig ist das elektronisch geregelte Bremssystem EBS mit Scheiben­bremsen rundum, hochwirksamer Motorbremse, Anti­blockiersystem ABS, Brems-Assistent und Antriebs-Schlupfregelung ASR. Elektronische Helfer – vom serienmäßigen Stabilitäts-Assistenten über den optionalen Spurhalte-Assistenten oder das Active Brake Assist 3 bis hin zum Fahrerairbag – unterstützen den Fahrer in Grenzsituationen. Mercedes-Benz bietet für den Antos unterschiedliche Safety Packs.

Optimierter Arbeitsplatz

Mit einer Breite von 2,3 m und einem niedrigeren Einstieg in das Fahrerhaus ist der Antos übersichtlich und handlich, Ein- und Ausstieg fallen leicht und sind sicher. Das Fahrerhaus ist als ClassicSpace in kurzer und mittellanger Ausführung verfügbar. Dazu gibt es den Antos mit dem niedrigen CompactSpace-Haus.

Messeexponate

Im Außengelände der Münchner Messe ist das Pritschenfahrgestell eines Antos 2535 L 6x2 zu sehen. Erstmals zeigt Mercedes-Benz einen Antos mit Allison Wandler-Automatik. Das Fahrgestell ist für ein späteres Abfallsam­melfahrzeug mit Faun-Aufbau vorbereitet.

Besucher können am Freiareal auch einen Antos 2533 L 6x2 mit Pritschen­fahrgestell kennenlernen. Der Aufbau dieses Hecklader-Abfallsammelfahr­zeugs kommt von Zöller-Kipper.


Mercedes-Benz Arocs

  • Spezialist für On- und Offroad-Einsätze
  • Hydraulic Auxiliary Drive: Anfahrhilfe auf Knopfdruck
  • Große Auswahl bei Kabinen und Achsen

Zu den Nutzfahrzeugen, die Mercedes-Benz speziell für harte Einsätze entwickelt hat, gehört der Arocs. Dieses Modell eignet sich für anspruchs­volle Aufgaben im Gelände sowie im Winter- oder Straßenbetriebsdienst und kann auch als Abrollkipper/Absetzkipper den Kundenbedürfnissen ange­passt werden.

Die sparsamen BlueTec-6-Motoren stehen in 16 verschiedenen Leistungs­stufen von 175 kW (238 PS) bis 460 kW (625 PS) zur Verfügung. In vier Hubraumgrößen von 7,7 l über 10,7 l und 12,8 l sowie erstmals bis 15,6 l im neuen OM 473 werden maximale Drehmomente von 1000 Nm bis 3000 Nm erreicht.

Die Motorleistung des Arocs wird serienmäßig von automatisierten Mercedes PowerShift-3-Getrieben übertragen. Für die unterschiedlichen Einsätze sind speziell entwickelte Fahrprogramme erhältlich. Die ange­botenen Antriebsformeln reichen vom 4x2-Zweiachser mit Hinterradantrieb bis zum 8x8 und 8x8/4, einem Vierachser mit Allradantrieb und zwei gelenkten Vorderachsen.

Sieben Fahrerhäuser in 14 Varianten stehen zur Verfügung. Neben der Produktgruppe „Loader“ gibt es beim Arocs auch den „Grounder“. Beim Loader wurden alle Möglichkeiten, Eigengewicht einzusparen, konsequent umgesetzt. Der stabile und belastbare Grounder wiederum ist für Aufgaben unter harten Bedingungen ausgelegt.

Hydraulic Auxiliary Drive: Anfahrhilfe auf Knopfdruck

Mercedes-Benz liefert den Arocs für überwiegenden Einsatz auf Straßen und in leichtem Gelände ohne Allrad, mit zuschaltbarem Allradantrieb für mittel­schweres Terrain sowie mit permanentem Allradantrieb für schwere Offroad-Einsätze. Als weitere Variante komplettiert nun der Arocs mit Hydraulic Auxiliary Drive (HAD) das Angebot. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein hydraulischer Zusatzantrieb der Vorderräder für gelegentlichen Einsatz im Gelände.

Die Vorteile in der Praxis: Bei klassischen Baufahrzeugen mit Schüttgütern steht hohe Nutzlast im Vordergrund, aber auch hohe Traktion ist gefordert. Abroll- und Absetzkipper benötigen beim Entladen auf unbefestigtem oder rutschigem Untergrund eine Traktionshilfe. Dies gilt erst Recht, wenn der Lkw in der kalten Jahreszeit auch im Winterdienst eingesetzt wird.

Die Bedienung des Hydraulic Auxiliary Drive ist für den Fahrer denkbar einfach: Ein Tastendruck im Cockpit genügt, schon wird der Zusatzantrieb aktiv. Dies kann noch während der Fahrt auf der Straße vor der Einfahrt in die Baustelle geschehen oder jederzeit im Gelände.

Für den Mercedes-Benz Arocs ist – wie auch für den Actros und den Antos – eine Turbo-Retarder-Kupplung (TRK) erhältlich, die verschleißloses Anfahren und große Bremsleistung gewährleistet. Gleichzeitig werden Kraftstoffver­brauch und CO2-Emissionen gesenkt.

Tiefer gesetztes Fahrerhaus

Neu sind beim Arocs die Vierachser-Fahrgestelle mit einem Motortunnel von 320 mm statt 170 mm. Das entsprechend abgesenkte Fahrerhaus bietet bei Kippern den Vorteil einer geringeren Gesamthöhe. Generell ist der Einstieg durch einen geringeren Abstand zwischen den Stufen spürbar komfortabler.

Ebenfalls neu ist ein nochmals erweitertes Angebot an Antriebsachsen: Die Dreiachser mit zwei angetriebenen Hinterachsen stehen jetzt durchweg sowohl mit 2x10 t (26 t zGG) und 2x13 t (33 t zGG) zulässiger Achslast ab 310 kW (421 PS) zur Wahl.

Messeexponate

Am Hallenstand zeigt Mercedes-Benz einen Arocs 1835 LK 4x2 mit Kipperfahrgestell, dessen Kehrmaschinen-Aufbau aus dem Haus Faun stammt. Es ist übrigens der erste Arocs ab Werk mit raumnutzendem „Sweeper-Pack“, der speziell für kleine Kehrmaschinen mit kurzem Radstand konzipiert wurde.

Im Freigelände sind ein Arocs 2743 AK 6x4/4 mit lenk- und liftbarer Nachlaufachse sowie ein Arocs 2036 AK 4x4 ausgestellt. Die Aufbauten stammen im ersten Fall von Meiller-Kipper und Hiab-Kran, der zweite Arocs ist ein Winterdienstfahrzeug von Charter Way und wurde von Aebi Schmidt aufgebaut.


Mercedes-Benz Atego

  • Hohe Effizienz im Einsatz
  • Fahrstabilität und Komfort
  • Doppelkabine für die Mannschaft

Der Atego mit 6,5 t bis 16 t zulässigem Gesamtgewicht tritt in seinen leichten Varianten mit der Wahl zwischen vier Leistungsklassen bei den neu konzipierten Vierzylindermotoren des Typs OM 934 mit einem Hubraum von 5,1 l an. Die hochmodernen Vierventil-Triebwerke decken den Leistungs­bereich von 115 kW (156 PS) bis 170 kW (231 PS) optimal ab. Als An­schlussmotorisierung kommt im Mercedes-Benz Atego der Sechszylinder-Common-Rail-Motor OM 936 mit einem Leistungsangebot von 175 kW (238 PS) bis 220 kW (299 PS) und 7,7 l Hubraum in drei Leistungsklassen zum Einsatz.

Die Antriebskraft der Motoren wird mittels automatisierten Mercedes PowerShift-3-Getrieben mit sechs oder acht Fahrstufen – als Serien­ausstattung in Deutschland – weitergegeben. Die Bedienung der Schalt­automatik erfolgt bequem über einen am Lenkrad angebrachten Hebel. Bei den automatisierten Getrieben besteht die Auswahl – je nach Einsatz – zwischen vier unterschiedlichen Fahrprogrammen: „Economy“, „Power“, „Off-Road“ und „Fire-Service“ .

Für Einsätze mit hohem Traktionsbedarf im Kommunal- und Offroad-Betrieb eignen sich primär die Euro-VI Atego-Modelle mit permanentem oder zu­schaltbarem Allradantrieb.

Lieferbar sind insgesamt 42 verschiedene Baumuster mit einer Vielzahl von Radständen, drei Fahrerhauslängen und allradgetriebenen Varianten.

Im Innenraum des Fahrerhauses erwartet den Fahrer ein modernes Interieur. Das Cockpit-Konzept ist in Design, Ergonomie und Funktionalität an Actros, Antos und Arocs angeglichen. Einen hohen Fahrkomfort bietet der Atego durch die Ausstattung mit einem serienmäßigen Multifunktions­lenkrad und neu gestalteten Sitzen mit integrierten Kopfstützen und Armlehnen.

Messeexponate

Auf der IFAT 2016 zeigt Daimler anhand eines Atego 1321 L 4x2 mit Doppelkabine und Pritsche, dass sich das aufbaufreundliche und wendige Fahrzeug optimal für den Kommunaldienst – hier mit Kipperaufbau von Meiller - eignet.

Die viertürige Doppelkabine, die über einen komplett neu konstruierten Einstieg mit ausklappbaren Trittstufen zum Mannschaftsraum verfügt, bietet im Mannschaftsraum Platz für vier Einzelsitze mit verstellbaren Rücken­lehnen. Sie verfügen alle über Dreipunkt-Sicherheitsgurte, die an der Rück­wand montiert sind. Die Sitzflächen sind klappbar und ermöglichen so einen Stauraum unter den Sitzen.

Die Abgasanlage und der Kraftstofftank sind platzsparend unterhalb der Doppelkabine montiert, so dass der Aufbauraum dahinter nicht einge­schränkt wird. Die Doppelkabine aus Stahl für den Atego ist einschließlich verlängerter Rückwand 3228 mm lang. Sie ist mit einem Zusatzgewicht von ca. 400 kg verbunden.

Drei weitere Atego-Modelle präsentiert Mercedes-Benz auf dem Freigelände. Es handelt sich um einen Atego 1323 LKO 4x2, der von Bucher Municipal als Kehrmaschine aufgebaut ist sowie einen Atego 1324 LKO, den Küpper-Weisser als Basis für seine Hybrid-Kehrmaschine nutzt und einen Atego 1530 AK als Winterdienst-Fahrgestell.


Mercedes-Benz Econic

  • Sicher und fahrerfreundlich durch Low-Entry-Konzept
  • Optimiertes Fahrerhaus
  • Aktive und passive Sicherheit mit Assistenzsystemen
  • Maßgeschneiderte Fahrzeugvarianten
  • Umweltfreundlicher Erdgasmotor

Schon bei der Entwicklung des Mercedes-Benz Econic stand das Thema Sicherheit im kommunalen Einsatz im Vordergrund. Aus diesem Grund wurde besonderer Wert auf eine optimierte Rundumsicht und die Mini­mierung des toten Winkels gelegt. Das tief positionierte Fahrerhaus, die große Panorama-Windschutzscheibe sowie die verglaste Beifahrertür und ein ausgefeiltes Spiegelsystem tragen diesen Werten Rechnung.

Der Mercedes-Benz Econic hat sich längst als Referenzfahrzeug für viele Aufgaben im Kommunal-, Sammel- und Verteilerverkehr etabliert. Aufgrund der maßgeschneiderten Konstruktion mit ergonomischem Low-Entry-Fahrer­haus, des vollluftgefederten Fahrgestells und des automatischen Getriebes verbindet der Econic das hohe Transportvermögen eines Lkw mit der Wen­digkeit eines Transporters und der Ergonomie eines Niederflurfahrzeugs.

Aktive und passive Sicherheit mit Assistenzsystemen

Der Mercedes-Benz Econic wird serienmäßig mit den Assistenzsystemen Active Brake Assist und Spurhalte-Assistent ausgestattet, optional ist der Abstandsregeltempomat erhältlich. Bereits in der Vergangenheit war der Econic mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) ausgestattet.

Neues Totwinkel-Kamerasystem

Neu ist das Totwinkel-Kamerasystem, welches die schon sehr gute direkte Sicht aus dem Econic um eine indirekte Rundumsicht für den Fahrer mittels eines Monitor-Kamerasystems ermöglicht.

Hierbei kommen vier Kameras am Fahrzeug und ein Monitor im Fahrerhaus zum Einsatz. Die Frontkamera ersetzt den Front-Anfahrspiegel, wodurch auch bei heruntergelassenem Sonnenrollo jederzeit eine vollständige Sicht direkt vor das Fahrzeug möglich ist. Zwei weitere Kameras sitzen an den unteren Spiegelarmen, um die Sicht seitlich nach hinten wiederzugeben, und die vierte Kamera ist hinten auf dem Aufbau platziert.

Darüber hinaus gibt es beim Econic Lichtassistent-Systeme wie die Rangier­beleuchtung an der Hinterachse für das Rangieren bei Dunkelheit und die automatische Aktivierung von Warnblinkschalter und Rundumkennleuchten/Blitzer bei Einlegen des Nebenabtriebs. Weiter sind optional ein Regen- und ein Lichtsensor erhältlich. Um das Rückwärtsfahren sicherer zu gestalten wird schließlich ein Geschwindigkeitsbegrenzer bis 9 km/h bei Rückwärtsfahrt angeboten.

Interieur intuitiv gestaltet – neuer, verbesserter Einstieg

Der Mercedes-Benz Econic weist neben den umweltfreundlichen und leistungsstarken Euro-VI-Motoren das bewährte Alu-Space-Cage-Fahrerhaus auf. In Aluminium-Leichtbauweise hergestellt, vereint es geringes Gewicht mit hoher Sicherheit. Die hohe Variante des Fahrerhauses bietet große Bewegungsfreiheit durch eine seitliche Stehhöhe im Standardfahrerhaus von 193 cm und komfortable Platzverhältnisse für die Mannschaftsmit­glieder. Das niedrige Fahrerhaus mit einer seitlichen Stehhöhe von 146 cm eignet sich für innerstädtische Einsätze, wo es Zonen mit geringer Durch­fahrtshöhe gibt.

Neu sind der optimierte Einstieg und die verbesserte Durchstiegsmöglich­keit im Fahrerhaus durch einen modifizierten Motortunnel. Die Fahrertür ist höher, der Öffnungswinkel größer und die Betätigungskräfte sind geringer.

Maßgeschneiderte Fahrzeugvarianten

Der Econic ist in den Konfigurationen 4x2, 6x4 und 6x2/4 mit elektro­hydraulisch progressiv gelenkter Nach- und Vorlaufachse in den zulässigen Gesamtgewichten von 18 t beziehungsweise 26 t lieferbar. Auf Wunsch gibt es auch speziell zugeschnittene Fahrzeugausführungen. Die Zwei- und Drei­achser sind in unterschiedlichen Radständen erhältlich – von 3450 mm bis 5700 mm.

Zum Einsatz kommen zwei Sechszylinder aus der Baureihe OM 936 LA mit 220 kW (299 PS) und 260 kW (354 PS) bei einem Hubraum von 7,7 l. Neben der motorinternen Abgasrückführung erfolgt die Abgasreinigung durch den geschlossenen Partikelfilter, AdBlue-Einspritzung und SCR-Katalysator. Die Steuerung der in einer Abgasbox integrierten BlueTec-6-Filtersysteme wird von einer Regelelektronik übernommen, die aus einer Vielzahl von Motor- und Einsatzparametern bedarfsabhängig die Abgasreinigung regelt.

Um den Verbrauch von Kraftstoff zu reduzieren wird optional ein Eco-Paket angeboten, welches unter anderem eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 85 km/h und eine konstante Beschleunigung umfasst, die eine Dreiviertel-Beladung simuliert und den Kickdown sperrt.

Der Stop-and-Go-Verkehr spielt im täglichen Einsatz der kommunalen Econic-Nutzer eine große Rolle und stellt auch eine besondere Herausforderung für Motoren und Getriebe dar. Das Sechsgang-Automatik­getriebe von Allison bewährt sich unter anderem bei den häufigen Stopps und Starts im Entsorgungsdienst.

Umweltfreundlicher Erdgasmotor

Der Econic NGT (Natural Gas Technology) in Euro VI wird nun ebenfalls in Serie gefertigt. Die CO2-Emissionen liegen bis zu 20 Prozent unter denen eines Dieselmotors. Bei Verwendung von Biogas wird die CO2-Bilanz noch­mals attraktiver. Auch die Geräuschemissionen liegen deutlich hörbar unter denen eines Dieselmotors.

Der neue Erdgasmotor M 936 G im Econic basiert auf dem Turbodiesel­motor OM 936 aus der neuen BlueTec-6-Generation mit 7,7 l Hubraum. Er wird als monovalenter (nur Gasantrieb) Motor mit komprimiertem Erdgas betrieben (CNG = Compressed Natural Gas), leistet 222 kW (302 PS) und erreicht ein maximales Drehmoment von 1200 Nm. Mit diesen Daten sowie mit seiner kraftvollen Leistungsentfaltung ist der einstufig aufgeladene Motor seinem Pendant mit Dieselantrieb völlig ebenbürtig.

Messeexponate

Mercedes-Benz präsentiert auf der IFAT 2016 zwei Econic-Modelle. In der Halle ist ein Fahrgestell des Econic 2630 NGT 6x2/4 ENA mit 3900 mm Radstand zu sehen, welches mit allen oben beschriebenen Sicherheits-Assistenzsystemen ausgestattet ist und über das modellgepflegte Fahrer­haus verfügt. Besondere Merkmale sind unter anderem der vergößerte Türöffnungswinkel für komfortablen Einstieg auf der Fahrerseite und der Einschnitt am Motortunnel für mehr Beinfreiheit.

Ein weiterer Econic 2630 NGT 6x2/4 ist mit Faun-Aufbau am Freigelände und auch im Rahmen von Fahrvorführungen zu erleben.


Mercedes-Benz Unimog

  • Vielseitig und umweltfreundlich
  • Katastrophenschutz und Straßenbetriebsdienst
  • Ergonomischer Arbeitsplatz
  • Technische Neuerungen

Die Familie des Unimog teilt sich in den hochgeländegängigen Unimog und den Unimog Geräteträger. Beim Unimog Geräteträger übernimmt der Unimog U 216/U 218 den Part der Einstiegsmodelle. Hohe Effizienz kennzeichnet die Geräteträger-Baureihe Unimog U 318 bis U 530. Diese Fahrzeuge sind äußerst leistungsfähig, wendig und ermöglichen in den Kommunen einen Einsatz über das ganze Jahr hinweg.

Kommen Anforderungen nach extremer Geländefähigkeit und einem vielseitigen Arbeitseinsatz zusammen, dann führt kaum ein Weg am hochgeländegängigen Unimog U 4023/U 5023 vorbei. Mit bis zu 14,5 t zulässigem Gesamtgewicht (U 5023), einer Motorleistung von 170 kW (231 PS) aus 5,1 l Hubraum und bis zu 16 Vorwärts- und 14 Rückwärts­gängen wird der hochgeländegängige Unimog allen Off-Road-Ansprüchen gerecht.

Für die Baureihe Unimog Geräteträger stehen drei Vier- und zwei Sechs­zylinder-Motoren im Leistungsbereich von 115 kW (156 PS) bis 220 kW (299 PS) der Motorbaureihen OM 934 und OM 936 mit Hubräumen von 5,1 l und 7,7 l zur Verfügung.

Katastrophenschutz und Straßenbetriebsdienst – Unimog U 5023

Ein Unimog für besondere Anforderungen steht für Kommunen und den Katastrophenschutz bereit: Der Unimog U 5023 wurde als erstes Modell der Baureihe der hochgeländegängigen Unimog mit einer Kommunalhydraulik ausgestattet. Diese Ausstattung ermöglicht die Steuerung und den Antrieb von wechselnden Anbau- und Aufbaugeräten wie Streuautomaten und Schneepflug. Das Fahrzeug eignet sich besonders für den Einsatz bei Bau­höfen in hochwassergefährdeten Städten und Gemeinden. Der Unimog kann neben klassischen Aufgaben im Straßenbetriebsdienst dank seiner Wat­fähigkeit von bis zu 1,2 m auch für die technische Hilfe sowie Rettung oder Bergung im Hochwassergebiet genutzt werden.

Ergonomischer Arbeitsplatz

Die Geräteträger der Unimog-Reihe bieten durch das „ Freisichtfahrerhaus“ mit besonders großer Panoramascheibe eine besonders gute Sicht auf Frontarbeitsgeräte, welche durch das neue Kamera-Monitorsystem nochmals verbessert wurde. Das Interieur mit neuem Kombiinstrument, Multifunktionslenkrad, verstellbarer Lenksäule oder der Hebel zur Bedie­nung von Fahrfunktionen tragen maßgeblich zum Fahrkomfort bei. Der Fahrer kann dank Reifendruck-Regelanlage Tirecontrol plus per Tastendruck einen vorkonfigurierten Reifendruck einstellen und damit Traktion sowie Bodendruck optimal dem Untergrund anpassen. Zur Wahl stehen „Straße“ , „Sand“ und „Schlechtweg“.

Technische Neuerungen

Um die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten des Unimog weiter zu steigern, bietet Mercedes-Benz ab Werk die Allradlenkung für die Unimog Geräte­träger U 423 bis U 530 an. Sie erlaubt vier verschiedene Lenkungsarten: Normallenkung über die Vorderräder, Allradlenkung mit allen Rädern im selben Winkel, „Hundeganglenkung“ für die Diagonalfahrt sowie die manuelle Lenkung der Hinterräder. Dadurch wird der Wendekreis um bis zu 20 Prozent reduziert und die Manövrierfähigkeit des Fahrzeugs in allen Einsatzsituationen gesteigert.

Ab Werk ist auch eine Vorrüstung für Aufbaukehrmaschinen lieferbar. Diese vereinfacht die Arbeiten beim Aufbauhersteller. Ebenfalls ab Werk gibt es den Unimog mit Heckzapfwelle. Hier steht die volle Motorleistung zur Verfügung, was das Spektrum der Anwendungen erhöht. Ein neues Licht­paket als Zusatzausstattung verbessert die Beleuchtungsverhältnisse für die Fahrt und für den Geräteeinsatz.

Ein weiteres innovatives Highlight bringt der Unimog Geräteträger mit dem optional erhältlichen stufenlosen Fahrantrieb EasyDrive auf die Straße. Die Synergie von Hydrostat und mechanischem Schaltgetriebe ermöglicht den fliegenden Wechsel während der Fahrt. Der neue Hydrostat im Unimog erlaubt jetzt Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h – die hydrostatische Leistung wurde um 20 Prozent erhöht.

Präzise und fein dosierbar geht die neue Load-Sensing Hydraulik ans Werk. Deren Leistung wurde um 30 Prozent gesteigert, abgerufen wird aber nur die tatsächlich benötigte Leistung. Damit werden die Anbaugeräte beson­ders feinfühlig gesteuert. Die Frontzapfwelle gibt jetzt Leistungen bis maxi­mal 160 kW weiter.

Messeexponate

Die Besucher der IFAT 2016 können sich in München auf dem Mercedes-Benz-Stand über zwei Einsatzmöglichkeiten des Universal-Geräteträgers informieren. Der Unimog U 430 zeigt mit einem Frontausleger mit Mulchkopf der Firma Mulag und einer Spezial-Pritsche sowie einer Rahmen-Seilwinde mit Heckauszug und Bergstütze der Firma Schlang & Reichart Forsttechnik in einer besonders robusten Ausführung seine Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Wasserwirtschaft.

Das zweite Exponat, ein Unimog U 530, wird als größtes Modell der Geräte­träger-Baureihe als Profifahrzeug für den Winterdienst im alpinen Bereich vorgestellt. Für den Einsatz mit einer Schneefrässchleuder FS 105 der Firma Schmidt ist der Unimog mit dem synergetischen Fahrantrieb „EasyDrive“, mechanischer Frontzapfwelle sowie Allradlenkung ausgestattet, letzteres, um die Wendigkeit weiter zu verbessern. Ergänzt wird die Geräteausstattung um einen etwa vier Kubikmeter großen Feuchtsalz-Flachsilo-Streuer.

Bei den praktischen Vorführungen im Freigelände werden die kommunalen Vorzüge eines Unimog U 530 präsentiert. Der Geräteträger wurde von den Firmen Dücker, Gmeiner und Dammann für den Winterdienst vorbereitet.


Mercedes-Benz Sprinter

  • Vorreiter bei Leistung und Wirtschaftlichkeit
  • Elektronische Helfer: Fünf innovative Assistenzsysteme

Er hat einer ganzen Fahrzeugklasse seinen Namen gegeben: Der Sprinter ist das Synonym für Transporter im Segment rund um 3,5 t bis 5,0 t zulässiges Gesamtgewicht. Die klare Nummer eins seiner Klasse ist im vergangenen Jahr 20 Jahre alt geworden, rund drei Millionen Exemplare sind seitdem von den Bändern der Werke in aller Welt gerollt.

Zu den Vorteilen des Sprinters zählt sein innovativer Antrieb. Als erster Transporter tritt er mit einer kompletten Motorenpalette nach Abgasstufe Euro VI an. Basismotorisierung unter der markanten Motorhaube ist ein Turbodieselmotor mit 2,15 l Hubraum in Leistungsstufen mit 70 kW (95 PS), 95 kW (129 PS) und 120 kW (163 PS). Spitzenmotorisierung ist ein V6-Turbodiesel mit 3,0 l Hubvolumen und 140 kW (190 PS) – einzigartig für diese Fahrzeugklasse in Europa.

Sämtliche Dieselmotoren sind bereits nach Abgasstufe Euro VI lieferbar, serienmäßig ist sie für die V6-Ausführung. Alternativ zum Dieselmotor steht der Sprinter auch mit Benzinmotor, mit bivalentem Erdgasmotor und mit monovalentem Erdgasmotor zur Verfügung. Die Leistung beläuft sich auf jeweils 115 kW (156 PS) aus 1,8 l Hubraum.

Übernimmt serienmäßig ein Sechsgang-Schaltgetriebe die Kraftübertragung, so ist der Sprinter auf Wunsch auch mit dem komfortablen Wandler-Auto­matikgetriebe 7G-Tronic Plus zu bekommen.

Elektronische Helfer: Fünf innovative Assistenzsysteme

Beim Sprinter der aktuellen Generation tragen fünf Assistenzsysteme zu mehr Verkehrssicherheit und höherem Fahrerkomfort bei. Einen Schwer­punkt bei der Entwicklung des Sprinters bildeten neue elektronische Helfer – einige als Weltpremieren im Transporter-Segment. Ihr Debut feierten mit dem Sprinter der Seitenwind-Assistent (Crosswind Assist), der Abstands­warn-Assistent (Collision Prevention Assist), der Totwinkel- und Fernlicht-Assistent (Blind Spot Assist und Highbeam Assist) sowie der Spurhalte-Assistent (Lane Keeping Assist).

Über die umfangreiche Serienausstattung hinaus kann jeder Käufer seinen Sprinter mit weiteren Sicherheitsoptionen an das jeweilige Einsatzprofil anpassen. Sonderausstattungen ermöglichen dafür Sicherheit nach Maß. Bi-Xenon-Scheinwerfer mit statischem Abbiege- und Kurvenlicht sowie Nebelscheinwerfer, eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage und eine beheizbare Windschutzscheibe geben eine nochmals bessere Sicht.

Heckkamera, Rückfahrhilfe (bei Citan) und Parktronic helfen beim Rangieren, der Anfahrassistent (Serie bei Automatikgetriebe) beim Start am Berg. Der Regensensor mit Fahrlicht-Assistent nimmt dem Fahrer das Ein- und Ausschalten der entsprechenden Systeme ab. Beifahrerairbag (Serie in bestimmten Varianten und Ländern), Windowbags und Thoraxbags erhöhen die passive Sicherheit, das Reifendruck-Kontrollsystem achtet bei Ausfüh­rungen mit Einzelbereifung auf den korrekten Druck. Adaptive Brems­leuchten warnen den nachfolgenden Verkehr bei einer Notbremsung. Die Lampenausfallkontrolle warnt bei defekter Beleuchtung und ein Gurtwarner erinnert den Fahrer daran, sich zu Beginn seiner Tour anzuschnallen.

Mercedes-Benz Vans unterstreicht mit dieser Vielzahl neuer Assistenz­systeme seine Rolle als Vorreiter in der Sicherheitstechnik und als Innovationstreiber. Die umfassenden Systeme vermindern Unfälle und vermeiden teure Ausfallzeiten. Sie lohnen sich aber auch direkt in Cent und Euro. So senkt die Mercedes-Benz Bank bei Einbau von Fahrerassistenz-Paketen ihre Versicherungsprämien.

Messeexponat

Auf der Münchner IFAT 2016 zeigt Mercedes-Benz am Stand in der Halle einen Sprinter 516 CDI als Kastenwagen. Der Aufbau des Hochdruckspül­wagens kommt von Leistikow.

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